BRS News Rind

hib - Die Bundesregierung sieht ungeachtet deutlicher Fortschritte weiter Handlungsbedarf beim Bürokratieabbau. Beispielsweise soll der Umstellungsaufwand der Wirtschaft begrenzt werden, wie aus dem als Unterrichtung (19/11066) vorgelegten Bericht der Bundesregierung zum Stand des Bürokratieabbaus und zur Fortentwicklung auf dem Gebiet der besseren Rechtsetzung für das Jahr 2018 hervorgeht. Der Umstellungsaufwand, also der einmalige Erfüllungsaufwand für die Wirtschaft, habe sich in der 18. Wahlperiode auf mehr als fünf Milliarden Euro aufaddiert - ein Wert, den der zuständige Staatsminister bei der Bundeskanzlerin in einem Vorwort als zu hoch bezeichnet.

Tatsächlich bildet der oft berechnete Erfüllungsaufwand die Realität selten korrekt ab. Das zeigt sich z.B. bei dem soeben vorgelegten Entwurf zur Änderung der Tierschutznutztierhaltungsverordnung. Dort werden die Umbauten mit rd. 750 Millionen Euro berechnet. Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. geht von mindestens der doppelten Höhe aus.

Wo steht die Nutztierforschung heute im Vergleich zu 2012, als die DAFA-Strategie Nutztiere veröffentlicht wurde? Wie k Die Möglichkeit, sich für die Konferenz Ende Oktober anzumelden finden Sie auf hier: https://www.dafa.de/veranstaltungen/fachforum-nutztiere-tierartenkonferenz/
Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung zur Konferenz bis zum 30. September möglich ist und die maximale Anzahl an Teilnehmenden begrenzt ist.

Für das am 25. August 2019 im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch (Sachsen) beginnende DLG-Intensivseminar Herdenmanager Milchvieh sind noch Plätze frei. In diesem Intensivseminar vermitteln in drei einwöchigen Fortbildungsmodulen ausgewiesene Experten aus Beratung, Wissenschaft und Praxis aktuelles Spezialwissen im Bereich des Herdenmanagements als auch die entscheidenden Managementfähigkeiten, dieses Wissen gezielt auf dem Betrieb umzusetzen. Anmeldeschluss ist am 29. Juli 2019.

Was geschieht, wenn sich Antibiotika-resistente Keime in der Umwelt durch Abwasser oder Gülle verbreiten? Diese Problematik betrifft gleichermaßen Menschen und Tiere, da sowohl in Krankenhäusern als auch in Tierställen Antibiotika zur Behandlung von Erkrankungen eingesetzt werden. Die vor kurzem gegründete Arbeitsgruppe One Health hat die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt ganzheitlich im Blick. Über die Grenzen von Instituten und Fakultäten kooperieren Wissenschaftler aus der Medizin, Mikrobiologie, Chemie und Agrarwirtschaft an der Universität Bonn, um Forschungsprojekte zum Schutz vor Antibiotika-resistenten Keimen zu entwickeln und Kompetenzen zu bündeln.

Stärkung des heimischen Rapsanbaus, realistische Einschätzung der Rolle heimischer Körnerleguminosen und Akzeptanz von nachhaltigen Soja-Importen sind nur einige der Forderungen, die der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland heute mit seiner "OVID-Eiweißstrategie 2.0 - Neue Herausforderungen im Jahr 2019" veröffentlichte.
Raps ist Deutschlands wichtigste Eiweißpflanze. Dennoch sind innerhalb der letzten fünf Jahre die Rapsproduktion um die Hälfte eingebrochen, die Flächen um mehr als 35 Prozent zurückgegangen. Infolgedessen sank der Selbstversorgungsgrad mit heimischen Proteinfutter von 40 auf 28 Prozent in 2018.

Die Tierwohl-Kompetenzzentren sollen zur Unterstützung landwirtschaftlicher Betriebe hinsichtlich einer tierwohlgerechten, umweltschonenden und nachhaltigen Nutztierhaltung errichtet werden. Sie sollen als zentrale Kontaktstellen für tierhaltende Betriebe vor Ort fungieren und Fachinformationen zur Anpassung an eine zukunftsfähige Nutztierhaltung zur Verfügung stellen. Deutschlandweit soll jeweils ein Tierwohl-Kompetenzzentrum für die Nutztierarten Schwein, Geflügel und Rind eingerichtet werden. Bewerbung sind bis zum 31. August 2019 möglich.

Wenn Lifestyle-, Food- und Fitnessblogger mit Hähnchen- und Putenhaltern zusammen kommen, dann treffen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Jenseits der klassischen Medienberichterstattung existiert im Netz ein wachsender Bedarf an Bewegtbildern. Dabei ist journalistische Kompetenz von Nutzen, die Beiträge fallen in der Regel aber eher in die Bereiche PR und Marketing. Für (Nachwuchs-)Journalist_innen, die das Videohandwerk beherrschen und über redaktionelle Kompetenz verfügen, ergeben sich dadurch spannende zusätzliche Tätigkeitsfelder. Institutionen, Verbände und Firmen kommen als Auftraggeber für solche Beiträge in Frage. Themenfelder sind Event-Dokumentationen, Reportagen, Image- und Legetrickfilme. In diesem Seminar wird vor allem in die handwerklichen Grundlagen eingeführt.

Frank Schnelle, Autor und Videoproduzent aus Berlin wird das Programm leiten. Das Programm können Sie sich hierherunterladen. Die Teilnahmepauschale beträgt 450,00 Euro. Melden Sie sich direkt hieran

(c)Foto Schulte: Jungzüchterin auf der German Dairy Show 2019

Der Journalist und Fotograf Heinrich Schulte aus Mendig, hat für den Bundesverband Rind und Schwein e.V. in hunderten Bildern die Stimmung, die Prämierungen und die glücklichen Gewinner eingefangen: zu den Fotos.

Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, trainieren ihr Immunsystem und bekommen später im Leben seltener Allergien, hat der Journalist Michael Westermann für den Deutschlandfunk recherchiert. Dieser positive Effekt ist schon lange bekannt und der Wirkmechanismus wurde von der Professorin Erika von Mutius beschrieben. Für Ihre Forschung zur Entstehung von Allergie und Asthma erhielt sie 2014 den Leibniz-Preis. Finnische Forscher suchen jetzt nach Wegen, den Bauernhof-Effekt in die Stadt zu bringen. Ein Nasenspray, das Bestandteile von Bauernhof-Bakterien enthält, könnte den Schutz-Effekt auslösen. Die finnischen Untersuchungsergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Naure veröffentlicht.