BRS News Schwein
Rentenbank-Agrarbarometer: Sinkende Investitionsbereitschaft trotz leicht verbesserter Stimmung
Das Agrar-Geschäftsklima verbessert sich laut Umfragen des Agrarbarometers der Landwirtschaftlichen Rentenbank von -2,1 Punkten im Frühjahr auf jetzt -1,6 Punkte. Grund hierfür ist die positivere Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage durch die befragten Landwirtinnen und Landwirte. Gleichzeitig bleibt ihre Einschätzung der zukünftigen Lage nahezu unverändert pessimistisch. Das ist der ausschlaggebende Faktor für die sinkende Investitionsbereitschaft.
Am 26. Juli 2024 hat das französische Unternehmen Gourmey bekannt gegeben, dass es bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) den ersten Antrag auf Zulassung von im Labor hergestelltem Fleisch im Rahmen der Verordnung über neuartige Lebensmittel (VO 2015/2283, Novel food
) gestellt hat. Das 2019 von einem ehemaligen L’Oréal-Manager sowie einem Molekular- und einem Zellbiologen gegründete Unternehmen, das sich selbst als Pionier bei der Herstellung von zellulärem Fleisch sieht, hat ähnliche Anträge im Vereinigten Königreich, der Schweiz, den USA sowie in Singapur eingereicht. Bei dem Produkt, für das der Zugang auf die fünf global wichtigsten Märkte angestrebt wird, handelt es sich aber nicht um Fleisch im engeren Sinne, sondern vielmehr um eine künstlich produzierte Entenstopfleber (foie gras).
Hitzestress bei Schweinen
Schweine bevorzugen Temperaturen unter 20°C, weshalb ihre Haltung in den Sommermonaten oftmals mit Herausforderungen verbunden ist. Sobald die Tiere ihre Körperwärme nicht mehr in einem adäquaten Maß an die Umgebung abgeben können, stehen die Tiere unter Hitzestress. Was kann man tun?
Eine einseitige Betrachtung bedeutet den Tod für mehr Nachhaltigkeit tiergebundener Landbauformen
Einfache Lösungen (z. B. die Abschaffung der Rindfleischproduktion) lösen keine schwierigen Probleme (z. B. Klimawandel, Ernährungs- und Wirtschaftssicherheit). Wir müssen die Treibhausgasemissionen reduzieren, aber um die Nachhaltigkeit unserer Lebensmittelsysteme zu gewährleisten, müssen wir ein Gleichgewicht suchen, Kompromisse bewerten und ganzheitlich denken
. (https://podcasts.apple.com/us/podcast/focus-on-agriculture/id1469835846?i=1000559247567 Sarah C. Klopatek], PhD, Chief Livestock Scientist
Der Erzeugerring Westfalen ist mit über 60 Jahren Erfahrung der führende Partner der westfälischen
Schweinehalter in der produktionstechnischen Beratung. Für eine weiterhin kompetente und
vertrauensvolle Betreuung unserer Mitgliedsbetriebe suchen wir für die Region Ostwestfalen und Umgebung zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n produktionstechnische/n Berater/in (w/m/d).
Die Broschüre Rinder- und Schweineproduktion in Deutschland
Ausgabe 2024 mit Daten des Jahres 2023 ist erschienen. Zunächst geben Tabellen und Abbildungen einen allgemeinen Überblick zur Rinder- und Schweineproduktion in Deutschland und der EU. Anschließend werden Angaben zur Zucht, zur künstlichen Besamung und zum Embryotransfer präsentiert. Komplettiert wird der Bericht mit Daten zur Milchleistungs- und Fleischleistungsprüfung sowie zur Mastleistung und Haltung von Schweinen. Die neue Ausgabe kann für 15 € (Mitgliederorganisationen 5 €) zzgl. MwSt. und Versandpauschale per Email an info@rind-schwein.de bestellt werden. BRS-Mitglieder erhalten automatisch ein Freiexemplar. .
Neues EUROSTARS-Projekt: Verbesserte Phosphorverwertung und erhöhte Knochenstabilität bei Schweinen
Das FBN startet gemeinsam mit dem Schweizer Unternehmen SUISAG, das Genetik für die Schweinehaltung anbietet sowie der Medizintechnikfirma PoroUS GmbH das Projekt Verbesserte Phosphorverwertung und erhöhte Knochenstabilität bei Schweinen
(PigBoneS). Das Ziel des Projekts ist die Auswahl und Züchtung von Schweinen mit optimierter Phosphorverwertung und gleichzeitig erhöhter Knochenstabilität. Letzteres soll durch das nicht-invasive POROUS 3D Ultraschallverfahren ermöglicht werden, das die präzise Messung von Knochendichte und -stabilität gewährleistet. Die Identifizierung relevanter genetischer Marker bildet die Grundlage für ein neues fortschrittliches Zuchtprogramm, mit dem bedeutende Fortschritte bei der Tiergesundheit und den Umweltwirkungen der Tierhaltung erzielt werden sollen.
Erstmals ist im Kreis Bergstraße ein totes Wildschwein positiv auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) getestet worden. Westlich der Gemeinde Einhausen wurde der Kadaver gefunden. Das tote Tier fiel einem ansässigen Landwirt am Rande eines Feldes auf, als er dieses mit einer Drohne absuchen ließ, um die Genehmigung für die anstehende Ernte einzuholen. Aufgrund der neuen Lage werden die Sperrzonen I und II einen angepassten Verlauf erhalten. Neu aufgenommen werden große Teile des Landkreises Bergstraße. In den kommenden Tagen werden die Kreise ihre Allgemeinverfügungen entsprechend anpassen.
Weitere Fälle der ASP im Kreis Groß-Gerau
Im Landkreis Groß-Gerau gibt es in weiteren Betrieben Fälle der Afrikanische Schweinepest (ASP). Die betroffenen Landwirte halten jeweils 9, 33 und 158 Hausschweine. Ein Betrieb hält zudem etwa 50 Wildschweine in einem Gehege. Aufgrund der aktuellen Lage nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest sind derzeit alle schweinehaltenden Betriebe in der Region behördlich aufgefordert, ihre Bestände täglich auf Krankheitserscheinungen hin zu untersuchen und diese umgehend dem Veterinäramt des Kreises zu melden.
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