BRS News Rind
Einfache Antworten helfen so selten bei der tatsächlichen Lösung von Problemen wie emotional geführte Debatten. Das gilt gerade bei einem Zukunftsthema wie der Grünen Gentechnik, über deren Chancen und Risiken wir uns beim Junglandwirtekongress auf der Internationalen Grünen Woche informieren, austauschen und eine Meinung bilden wollen, so Kathrin Muus, Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) e.V. Gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) lädt ihr Verband am 21. Januar 2019 um 13 Uhr auf die Landwirtschafts- und Ernährungsmesse ein, um in Halle 7, Raum
Berlin 1mögliche Zukunft zu diskutieren.
Emissionsminderung im Rinderstall
Milchviehhaltung – Lösungen für die Zukunftam 28. November 2018 im Forum Grub referierte Dr. Brigitte Eurich-Menden vom KTBL auf Einladung der Veranstalter, u.a. die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und die Arbeitsgemeinschaft Landtechnik und landwirtschaftliches Bauwesen in Bayern e.V. (ALB), über die Möglichkeiten und Grenzen der Emissionsminderung in der Rinderhaltung. Der Vortrag ist online als PDF zu lesen unter >>Zusammenfassung
Kontakt: Dr. Brigitte Eurich-Menden, Tel. +49 6151 7001-185, E-Mail b.eurich-menden@ktbl.de↨oben
Fachgespräche Tierschutzindikatoren
Tierschutzindikatorenfür Rind, Schwein und Geflügel veröffentlicht, mit denen sich Tierhalterinnen und Tierhalter einen systematischen Überblick über die Tierwohlsituation in ihrem Betrieb verschaffen können. Um Tierhaltenden darüber hinaus bei der Einordnung ihrer eigenen Ergebnisse zur betrieblichen Tierwohlsituation zu unterstützen, soll ein Orientierungsrahmen für die Indikatoren der o. g. Praktikerleitfäden erarbeitet werden. Die ersten Fachgespräche zur Abstimmung eines Orientierungsrahmens für Rind, Schwein und Geflügel fanden im November 2018 in Kassel-Wilhelmshöhe statt. Für den Frühsommer 2019 sind weitere Fachgespräche geplant.
Kontakt: Dr. Ute Schultheiß, Tel. +49 6151 7001-148, E-Mail u.schultheiss@ktbl.de
Call for Poster – Last-minute
Kühlen Kopf bewahren – Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandelzu bewerben. Es winken Publikumspreise im Wert von insgesamt 500 Euro. Informationen zur Posterausschreibung finden Sie hier >>Call for Poster
Bentheimer Hof gewinnt erneut Milchlandpreis
Natureveröffentlicht wurde.
Da die Erträge im Ökolandbau meist geringer ausfallen, benötigt am auch mehr Fläche, um die gleiche Menge Nahrung zu produzieren. Je nach Anbaumethode wird von einem Mehrbedarf in Höhe von bis zu 33 Prozent ausgegangen. Fläche, die wir nicht haben. Es sei denn wir brechen Weiden um und holzen Wälder ab. Der Klimaeffekt soll dann auch Standort abhängig sein.
Erbsen gelten als Alternative Eiweißpflanze für Soja. Werden sie aber in Schweden ökologisch angebaut, soll der Klimaeffekt um rund 50 Prozent höher sein, als bei konventionell angebauten Erbsen. Für ökologisch angebauten Winterweizen soll der Unterschied sogar bei 70 Prozent liegen.
Diese Studie untersuchte aber nur die Klimaeffekt. Konsumenten kaufen
bioaber meist nicht aus Klimagründen ein, sondern weil sie hoffen, dass andere Vorteile (Tierschutz, Artenvielfalt usw.) greifen.
Blauzungenkrankheit erreicht Deutschland
Obwohl wir den Umgang mit der Blauzungenkrankheit kennen, müssen wir uns an neue Bedingungen wieder gewöhnen.erläutert Dr. Bianca Lind, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Rind und Schwein e. V. (BRS).
i.m.a.: vergesst bei der Diskussion um die Digitalisierung der Schulen die Bildungsinhalte nicht
Morgen wollen die Länder den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anrufen, damit im Streit um den Digitalpakt eine Einigung erzielt und die Finanzierung moderner Kommunikationstechnik für die Schulen in Deutschland geregelt werden kann. Für den gemeinnützigen i.m.a e.V., der sich seit fast sechzig Jahren in der schulischen Bildungsarbeit zu landwirtschaftlichen Themen engagiert, sind diese digitalen Debatten sekundär. Er fordert eine Besinnung auf die Inhalte.
Wer jetzt glaubt, dass allein durch eine Einigung über die Finanzierung der sicher dringend benötigten Kommunikationstechnik bessere Bildung ermöglicht werde, unterliegt einem Irrtum. So lange die Lehrpläne wichtige Inhalte wie z.B. Grundlagenkenntnisse zur Landwirtschaft, zur Herkunft unserer Nahrungsmittel, der gesunden Ernährung und umfassenden Naturbildung ausklammern, wird sich die Entfremdung von der Landwirtschaft nicht verbessern. Fehlendes Wissen lässt sich nicht durch Technik kompensieren.
SocialLab: Medienanalyse zeigt sachlichere Berichterstattung über Landwirtschaft als angenommen
Die Empfehlung der Wissenschaftler: Verbraucher haben eine ganz falsche Vorstellung von der Milchviehhaltung, da Ihnen das fachliche Hintergrundwissen fehlt. Hier sind die Milchviehhalter und Fachverbände mehr gefordert. Der direkte Kontakt zum Verbraucher sei durch nichts zu ersetzen.