BRS News Rind
Der größte Feind des Bauern ist das Wetter aber nicht, haben Wissenschaftler des Thünen-Instituts jetzt herausgefunden. Dafür werteten sie Daten von mehr als 3.000 landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland über einen Zeitraum von 20 Jahren aus. Dabei konnten sie bei vielen Anbaukulturen tatsächlich einen leichten Anstieg der Ertragsschwankungen beobachten.
Aber der Ertrag ist nur einer von vielen Faktoren, die das Einkommen eines landwirtschaftlichen Betriebes bestimmen, sagt Agrarökonom Dr. Frank Offermann vom Thünen-Institut, der gemeinsam mit seinem Kollegen Christoph Duden die Studie durchgeführt hat.
Unsere Auswertungen zeigen zum Beispiel, dass die Preise mehr schwanken als die Erträge. Zudem hat das Preisrisiko für pflanzliche Produkte viel stärker zugenommen als das Ertragsrisiko.
Also alles halb so schlimm? Mitnichten! Auch unabhängig von Extremwetter-Situationen ist das Einkommensrisiko in vielen landwirtschaftlichen Betrieben in den vergangenen 20 Jahren deutlich angestiegen. Im Vergleich zwischen den Betriebsformen weisen Milchviehbetriebe immer noch die niedrigsten Einkommensschwankungen auf, während sie in Schweine- und Geflügelbetrieben und Ackerbaubetrieben am stärksten ausgeprägt sind.
Neuer Film zum sicheren Umgang mit Rindern
In den Seminaren durch speziell geschulte SVLFG-Mitarbeiter erfahren die Teilnehmer, wie Rinder ihre Umwelt mit dem Seh- oder Hörsinn wahrnehmen. Ein Praxisteil mit Tipps und Tricks im Umgang mit Rindern rundet das Tagesprogramm ab.
13 weitere kurze Schulungsfilme zu Detailthemen werden demnächst auf YouTube zur Verfügung stellen. Themen dieser Kurzfilme werden unter anderem sein: die Wahrnehmung von Rindern, sicheres Treiben, sichere Verladung, Sicherheit am Melkstand oder der Fangstand.
Die Vorträgen zur Arbeitserledigung im Milchviehbetrieb (Josef Assheuer, LWK NRW)), die optimale Fütterung von Milchkühen (Thomas Engelhard, LLG Iden) und die Betriebsreportage von Henning Rothert aus Berdum / LK Wittmund stehen jetzt zum Download bereit.
Mehr Bioplastik führt nicht zwingend zu mehr
Environmental Research Letters, ist aber bereits online abrufbar.
Sollingvorland-Wesertalnicht rechtmäßig sei (OVG Lüneburg , Urteil vom 04.12.2018 - 4 KN 77/16).
Der Senat hat in seinem Urteil u.a. festgestellt, dass das absolute Bauverbot gegen das
Übermaßverbotverstoße. Ein
präventives Bauverbot mit Erlaubnisvorbehaltdagegen wäre verhältnismäßig gewesen. Die Revision wurde nicht zugelassen.
Verfügbarkeit, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit von pflanzlichen Eiweißen sind die Rahmenbedingungen und zu fördern. Die Hersteller von Tiernahrung werden sich an Lösungen zur Eiweißversorgung aktiv beteiligen. Dazu gehören auch Alternativen zu den herkömmlichen Eiweißpflanzen.Der DVT weist gleichzeitig darauf hin, dass solche Lösungen wirtschaftlich sinnvoll sein und den Anforderungen an die Qualitätssicherung gerecht werden müssen.
Wir müssen außerdem erkennen, dass auf absehbare Zeit der Import verschiedener Eiweißquellen unverzichtbar ist. Dazu hat die europäische Futtermittelwirtschaft die Leitlinien für die nachhaltige Sojabeschaffung entwickelt, die heute bereits hohe Akzeptanz genießen, so Baaken. Nach DVT-Erhebungen bei den Verbandsmitgliedern wird derzeit rund 60 Prozent des Sojaschrots in Deutschland mit Nachhaltigkeitszertifizierungen auf der Basis der FEFAC-Leitlinien eingesetzt.
Der Mythos Milch ist angekratzt, das Kultlebensmittel hat plötzlich viele Feinde, schreibt die Wissenschaftsjournalistin Johanna Bayer in der Ankündigung zu einer Tagung, die am 10.12. um 17:30 Uhr im Bilddungszentrum der Fochhochschule Triesdorf stattfindet.
Anfang 2018 steht die Milch noch stärker in der Kritik als Fleisch. Während es beim Fleisch in der populären Debatte vor allem ethische Bedenken zu Tierschutz und Umwelt gibt, geht es bei der Milch um den Stoff selbst: Ungesund soll sie jetzt sein, und unnatürlich. Besonders Veganer, die alle tierischen Lebensmittel ablehnen, haben die Milch auf dem Kieker, aber auch andere Ernährungsrichtungen warnen vor der, etwa die Paleo-Methode und diverse Naturkostlehren.
Der Vortrag geht den Argumenten der Milchgegner nach, zeigt Quellen hartnäckiger Mythen auf und wirft einen Blick auf den Hintergrund von Einstellungen in der Ernährungskommunikation.
Wie entsteht "In Vitro-Fleisch"?
f3 farm food futurewie
In-Vitro-Fleisch(IVF) entsteht.
In-vitro-Fleisch gilt als innovative Art der Fleischproduktion, die nachhaltiger, gesünder und tierleidfrei sein soll,schreibt die Journalistin einleitend. Allerdings funktioniere das nur mit Hilfe tierischer Stammzellen. Der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer behauptet, diese würden
aus dem Blut fast reifer Fötengewonnen. Außerdem sei diese
Art der Fleischproduktion nicht nur teuer und ineffizient, sondern auch unökologisch und riskant, behauptet der Institutsleiter in seiner KolumneMahlzeit
inDeutschlandfunk Kultur".
BRS - Rindfleisch liegt in den letzten Jahren im Trend. Der Prof-Kopf-Verzehr ist sehr stabil. Wir möchten mit dem Sonderheft Gutes aus Rindfleisch
zeigen, wo Ihr Rindfleisch herkommt und welche Gerichte Sie mit Rindfleisch zubereiten können. Außerdem tun Sie mit dem Kauf des Fleisches etwas Gutes für die Umwelt: Mutterkuhhaltung leistet einen echten und messbaren Beitrag zum Natur- und Umweltschutz. In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass sich die Biodiversität durch die Weidetierhaltung erhöht.
Die Kuh ist kein Klimakiller, sondern ein wichtiger Teil des ländlichen Ökosystems. Mit dem Kauf des Fleisches tragen Sie zum Erhalt dieser Haltungsform bei.
Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Broschüre Gutes aus Rindfleisch
oder direkt beim Erzeuger. Die Broschüre bestellen Sie bitte über das Fleischrinder Journal
(02501 8013040 oder per E-Mail: service@lv.de]. Bei Fragen zu Fleischrindern wenden Sie sich an unsere Experten.