BRS News Rind
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Trockenheit und des damit verbundenen Futtermangels sollen die bundesrechtlichen Vorgaben zum Zwischenfruchtanbau auf ökologischen Vorrangflächen (öVF) noch für dieses Jahr gelockert werden. Die geplante Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung (DirektZahlDurchfV) sieht vor, dass in Gebieten mit ungünstigen Witterungsbedingungen im Jahr 2018 die öVF-Zwischenfrüchte bereits acht Wochen nach Aussaat zu Futterzwecken genutzt werden können. Diese Regelung soll für ganz Niedersachen und Bremen zum Tragen kommen.
Wichtig ist, dass nun ausgesät werden kann und hoffentlich ausreichend Niederschläge fallen, damit noch möglichst viel Futter nachwächst.
Kleinere Tierhalter resignieren vor dem Wolf
Der Wolf hat hierzulande - außer dem Straßenverkehr - keine Feinde, die seine Ausbreitung einschränken könnten, kommentiert Landvolkvizepräsident Jörn Ehlers. Landesweit wurden nach aktuellen Zahlen für Niedersachsen 18 Wolfsrudel gemeldet, die Landesjägerschaft Niedersachsen schätzt die Zahl der in Niedersachsen lebenden Wölfe für das Jahresende auf ungefähr 250 Tiere, das wären 100 mehr als ein Jahr zuvor.
Nach Pressemeldung des Landvolkes Niedersachsen führe das dazu, dass sich kleinere Tierhalter auf kurz oder lang von Schafen, Ziegen oder anderen Weidetieren trennen würden.
Die große Euphorie, die einige Gruppen mit der Rückkehr des Wolfes verbreiten, führt bei den betroffenen Tierhaltern leider eher zu Resignation, bedauert Ehlers. (LPD 61/2018)
"Bauernkind" und stolz drauf
In letzter Zeit wurde verstärkt über das Mobbing von Bauernkindern debattiert. Bundesweite Beachtung fand eine Umfrage, die die Vorsitzende des Landfrauenverbandes Württemberg-Hohenzollern Juliane Vees zum Thema Mobbing an Bauernkinderninitiiert hatte.
Jetzt werden die
Bauernkinderselber aktiv: fünf Freunde schufen eine Kollektion von Pullovern mit dem Schriftzug
Bauernkind. Nicht als Trotzreaktion, sondern um mit den Pullovern
Bauernkindmit Verbrauchern ins Gespräch zu kommen. Das finden wir mutig, und es verdient Respekt - und vor allem: Käufer:
In diesem Sinne: bauernkind an, Brust raus und ab nach draußen. Nur durch Dich wird unsere Idee Wirklichkeit.
Bußgelder für Überladen des Anhängers
agrarheute - Wer mit dem Anhänger mehr als das erlaubte zulässige Gesamtgewicht auf die Straße bringt, muss mit einem Bußgeld und ggf. mit Punkten rechnen.
Bei Überladung
- um 2 bis 5 Prozent (%): 35 Euro
- um über 5 %: 140 Euro und 1 Punkt
- um über 10 %: 235 Euro und 1 Punkt
- um über 15 %: 285 Euro und 1 Punkt
- um über 20 %: 380 Euro und 1 Punkt
- um über 25 %: 425 Euro und 1 Punkt
- um über 30 %: 425 Euro und 1 Punkt
Unsere wichtigste 'Eiweißpflanze' in Deutschland ist das Grünland. Die Eigenversorgung mit Futter-Eiweiß beträgt in Deutschland nur rund 73 Prozent der verfütterten Menge (6,25 Mio. Tonnen verdauliches Eiweiß, Durchschnitt 2008-2015). Von dieser im Inland erzeugten Futter-Eiweißmenge liefert das Grünland mehr als die Hälfte! Die Eiweißmenge vom deutschen Grünland ist rund 5x so hoch wie die Import-Eiweißmenge aus Sojaschrot. Das intensiv genutzte Grünland in Niedersachsen liefert ca. 16 Prozent Eiweiß in der Trockenmasse.
Echostellt die Personen, die sich ehrenamtlich in dem Gremium engagieren, vor. Mit dabei der Landwirt Peter Seeger aus Nieder-Klingen, der mit seiner Frau politisch an einem Strang zieht; Kathrin Seeger ist stellvertretende Vorsitzende des CDU-Ortsverbands.
Im Porträt erfährt man eine Menge über die Beweggründe des Engagements. Einer ist die Öffentlichkeit für die Landwirtschaft.
Lebensmittelsicherheit ist ein Oberbegriff für alle Maßnahmen und Konzepte, die sicherstellen sollen, dass Lebensmittel für den Endverbraucher zum Verzehr geeignet sind und von ihnen keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Schädigungen ausgehen können. Auf der wissenschaftlichen Tagung des Dachverbandes Agrarforschung (DAF) am 6. September 2018 in Berlin werden innerhalb der pflanzlichen und tierischen Lebensmittel für die Stoffgruppen Alkaloide, Mykotoxine, Tierarzneimittelrückstände (Antibiotika), Pflanzenschutzmittelrückstände, Schwermetalle, Humanpathogene und Allergene neue Erkenntnisse und Herausforderungen für die Lebensmittelsicherheit vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftler aller betroffenen Fachrichtungen, an Entscheidungsträger in Politik und Industrie sowie an die interessierte Öffentlichkeit.