BRS News Rind
Tag der Bratwurst am 16.08.2018
QS: Aktuelle Stellenanzeigen
QS bietet vielseitige und herausfordernde Aufgaben in einem internationalen Umfeld.
Aktuell sind bei QS folgende Stellen zu besetzen:
- Projektassistent (m/w) für den Bereich Lebensmitteleinzelhandel/Fleischwirtschaft
- Auditor/-in (m/w) - Schwerpunkt Erzeugung und/oder Großhandel Obst, Gemüse, Kartoffeln
- Trainee (m/w)
Grünland beschleunigt den Klimawandel?
In ihren Freilandversuchen fanden die Gießener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heraus, dass bei erhöhten CO2-Konzentrationen aus dem Boden vermehrt Methan und Lachgas abgegeben wird. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Grünland den Klimawandel sogar noch beschleunigen könnte, statt zu helfen, ihn zu bekämpfen.
2018 lädt die Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ) und die Gesellschaft für Tierzuchtwissenschaften (GfT) zur Vortragstagung nach Bonn ein.
Am Mittwoch und Donnerstag den 12. und 13. September 2018 wird die mit dem Institut für Tierwissenschaften der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn gemeinsam organisierte Veranstaltung stattfinden. Die DGfZ-Plenartagung wird wieder Beiträge aus Wissenschaft und Praxis präsentieren. Die Veranstaltung bietet zum einen für die forschenden Institute die hervorragende Gelegenheit, ihre aktuellen Forschungsergebnisse vorzustellen. Andererseits besteht für die Tagungsteilnehmer die Möglichkeit, sich anhand eines breiten Spektrums an Vorträgen über den neuesten Stand der Tierwissenschaften zu informieren. Beim geselligen Abend stehen dann kulinarische Köstlichkeiten und nette Gespräche im Vordergrund.
Die DGfZ-Mitgliederversammlung findet am Mittwoch, 12. September 2018 statt.
Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen werden zeitnah bekannt gegeben.
Wir, die Direktoren des Max-Planck-Instituts für Züchtungsforschung, sind bestürzt über das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs der Europäischen Union, das gentechnisch veränderte Pflanzen und Nutzpflanzen streng reguliert.So beginnt eine Stellungnahme, die die Wissenschaftler nach dem Urteil des EuGH veröffentlicht haben.
Der Wert der neuen gentechnischen Werkzeuge sei für eine wachsende Weltbevölkerung kaum zu überschätzen.
Die gravierendsten Konsequenzen dürften jedoch für die Landwirtschaft und die Welternährungssicherheit zu erwarten sein. Bis zum Jahr 2050 wird die Nachfrage nach Lebensmitteln weltweit doppelt so hoch sein wie 2005, und die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen prognostiziert, dass diese erhöhte Nachfrage nicht erreicht werden kann, wenn wir unseren derzeitigen Kurs in der Pflanzenzüchtung und Pflanzenproduktion fortsetzen. Die gentechnische Veränderung von Pflanzen bietet ein enormes Potenzial um sie produktiver und widerstandsfähiger zu machen.
Zuchtwertschätzung August 2018
Milchrind. Hier werden die Zuchtwerte vorgestellt. Die ausführliche Kommentierung ist für die aktuelle Ausgabe der
milchrindvorgesehen.
Die Kuhzuchtwerte folgen Ende dieser Woche.
Tuberkuloseresistente Kühe dank Gentechnik
Der Europäische Gerichtshof hatte erst kürzlich entschieden, dass dieses Verfahren unter das EU-Gentechnikrecht fällt. Das hatte europaweit zu sehr kritischen Stellungnahmen gegen das Urteil geführt. Zuletzt von den Direktoren der Max Planck-Institute für Pflanzenzüchtungsforschung.
Treiber dieser Entwicklung ist das Geflügelfleisch, während der Kalbfleisch- und der Rindfleischkonsum leicht sinken sowie der Schweinefleischkonsum stagnieren soll.
Niedersachsen muss den Klimaschutz in der Landes-Verfassung verankern,wird Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies heute in einer Pressemeldung seines Ministeriums zitiert. Er möchte dies über ein neues Gesetz verankern. Damit sollten Klimachecks für Gesetzesvohaben, Maßnahmen und Planungen verbindlich vorgeschrieben und der Kohleausstieg weiter vorangetrieben werden können.
Außerdem müssen wir über eine angemessene Bepreisung des CO2-Ausstoßes in allen Sektoren nachdenken. Die so generierten Mittel könnten in einen Klimafonds fließen, mit dem investive Maßnahmen finanziert werden,heißt es in der Meldung.
Diese Forderungen sind nicht neu - und sie werden teilweise längst umgesetzt. Jede Partei hat sich öffentlich zur Ökoeffizienz bekannt und sozio-ökonomische Folgenabschätzungen sind schon heute bei jeder Gesetzesverarbschiedung ein Muss. Auch C02-Steuern gibt es längst; sie sind u.a. als KfZ-Steuern bekannt. Daher vermuten Experten einen ganz anderen Hintergrund dieser niedersächsischen Initiative: Wie in Schleswig-Holstein auch, leidet die Windkraftbranche in Niedersachsen unter einer sinkenden Nachfrage. Arbeitssplätze stehen auf dem Spiel. Während über staatliche Hilfen für notleidende landwirtschaftliche Familien derzeit heftig gestritten wird, scheinen staatliche Hilfen für andere Branchen längst beschlossene Sache?