BRS News Schwein
Trotz aller Herausforderungen am Standort Deutschland bleibt die deutsche Landwirtschaft eine Zukunftsbranche.
Mit dieser Aussage eröffnete der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, die diesjährige Agrarfinanztagung des Deutschen Bauernverbandes und der Landwirtschaftlichen Rentenbank, die mit gut 160 Teilnehmern vornehmlich aus dem Bankenbereich wieder gut besucht war. Rukwied machte in seinem Eingangsimpuls weiter deutlich, dass die deutsche Landwirtschaft auf den Bankensektor als verlässlichen Partner für die Finanzierung von Zukunftsinvestitionen setzt. Genauso wie wir eine verlässliche Politik und unternehmerische Freiräume brauchen, ist eine vertrauensvolle Begleitung unserer Betriebe durch die Kreditwirtschaft wichtig
, so Rukwied. Ziel müsse es auch in Zukunft sein, landwirtschaftliche Unternehmen in ihrem betrieblichen Entwicklungsprozess kompetent zu beraten und passgenau zu finanzieren.
Eiweißpflanzen in der Landwirtschaft
Aufnahme von Leguminosen in die Fruchtfolgedefinition der Erweiterten Konditionalität für Direktzahlungen an Agrarbetriebeals notwendig angesehen wird. Leguminosen sind Pflanzen, die über Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln Stickstoff binden. Darüber hinaus soll erläutert werden, welche Maßnahmen bisher unternommen worden sind, um die Attraktivität des Anbaus von Eiweißpflanzen zu erhöhen.
Die Weltbevölkerung wächst jährlich um rd. 80 Millionen Menschen, was zu einer steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln führt. Gleichzeitig sinken die Tierbestände. Allein in Amerika von rd. 132 Millionen Rindern im Jahr 1975 auf heute rd. 94 Millionen Tiere. Die erzeugte Fleischmenge blieb aber auf demselben Niveau. Wie ist das möglich?Prof.Frank M. Mitloehner, Experte für Klimaschutz am Institut für Tierwissenschaften der Universität von Kalifornien erklärt in seinem Blog die fachlichen Zusammenhänge. So erzeugt heute eine kalifornische Kuh die gleiche Milchmenge wie zwei Kühe in Mexiko oder wie neun Kühe in Indien. Durch Zucht, gutes Management und eine optimierte Fütterung konnten so die Treibhausgasemissionen seit 1944 um rd. 68 Prozent reduziert werden. Effizienzsteigerung ist ein Mittel für eine nachhaltigere Tierproduktion weltweit.
Derzeit beträgt der Anteil der landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen rd. 10 bis 15 % an den Gesamtemissionen, davon rd. die Hälfte aus der Tierhaltung.
VDI 2310 Blatt 46 (Entwurf): Maximale Immissions-Werte - Maximale Immissions-Werte für Dioxine zum Schutz der landwirtschaftlichen Nutztiere und der von ihnen stammenden Lebensmittel
Für die beiden Programme der Einzelbetrieblichen Investitionsförderung, das Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) und die Diversifizierungsförderung (DIV), ist die Antragstellung ab sofort eröffnet. Wie das Landwirtschaftsministerium in München mitteilte, sind zwei Antragsrunden geplant. Die Förderanträge für die erste Antragsrunde müssen bis zum 6. Mai vollständig bei der Landwirtschaftsverwaltung vorliegen. Mit dieser ersten Runde sollen alle investitionswilligen Betriebe die Möglichkeit haben, ihr Vorhaben noch in diesem Jahr umzusetzen. Die Unterlagen für die zweite Runde müssen dann bis zum 31. Oktober bei den Ämtern sein.
Vom Stall zur Theke – Tierwohl bis zum Ende gedachtumfasst den Entwurf eines Mastschweinestalls für 500 Tiere sowie eines Schlachthauses mit Direktvermarktung.
Ideenwettbewerb: Agrar & Ernährung 2019
Wie kann der Landwirt als vertrauenswürdiger Kompetenzträger positioniert und das Image der Landwirtschaft verbessert werden? Oder wie und was wollen wir in Zukunft essen?
Zunehmend werden die Beteiligten, die bei Planung, Bau und Betrieb von Tierhaltungsanlagen mitwirken, mit zahlreichen komplexen Fragen konfrontiert. deren Beantwortung umfangreiches und aktuelles Fachwissen erfordert. Daher informiert das KTBL regelmäßig die Mitarbeiter von Bau-, Umwelt- und Landwirtschaftsbehörden, Sachverständige, Gutachter und Berater über die aktuellen Themen und Entwicklungen rund um die Tierhaltung. Auch die 16. KTBL-Tagung greift offene Fragen auf, informiert und zeigt entsprechende Lösungsoptionen. Schwerpunkte in diesem Jahr setzen geplante und neue rechtliche Vorgaben zur Emissionsminderung, die aktuelle Technische Regel für JGS-Anlagen sowie die Umsetzung düngerechtlichen Vorschriften. Ergänzt werden die Beiträge durch einen Blick auf die aktuelle Rechtsprechung.