BRS News Schwein
Gewinner des 5. PRRS-Forschungspreises 2018
Die Gewinner des 5. europäischen PRRS-Forschungspreises 2018 wurden im Rahmen des europäischen PRRSpectice Kongresses in Lissabon, Portugal, bekannt gegeben. Die von der unabhängigen Prüfungskommission unter der Leitung von Dr. Giampietro Sandri, Italien, nach sorgfältiger Beurteilung ausgewählten Gewinner des diesjährigen europäischen Forschungspreises sind:
- Active surveillance of porcine reproductive and respiratory syndrome virus in breeding herds, nurseries and finishers from carcasses (Jordi Baliellas, INTERPORC - Spain)
- Is ORF5 nucleotide sequence analysis sufficient for tracing PRRSV-1 strains (Jos Dortmans, GD Animal Health - Netherlands)
- INTERVAC: Interference of swine influenza virus infection with PRRS MLV vaccination in piglets (Olivier Bourry, Anses - France)
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat jetzt einen 228-seitigen Bericht zum Wandel der Nutztierhaltung durch nachhaltige Entwicklungsziele (Transforming the livestock sector through the Sustainable Development Goals) veröffentlicht. Dort wird u.a. auf Möglichkeiten und Chancen der Nutztierhaltung für die Armutsbekämpfung, für die Ernährungssicherung, für die Humangesundheit sowie für die Bildung und für die Gleichstellung von Mann und Frau eingegangen.Vor dem Hintergrund der in Deutschland geführten Diskussionen zur modernen Landwirtschaft mit gesellschaftlichen Forderungen an Landwirtschaft und Tierhaltung, bietet der Bericht der FAO einen interessanten Einblick in andere Regionen der Welt. Den vollständigen Bericht finden Sie hier.
In Fütterungsversuchen mit Bestandteilen der Rotalgen aber ging der Medikamenteneinsatz zurück.
Für Tierhalter und Tierärzte sind Schlachtbefunddaten wichtige Indikatoren für Tierschutz und Tiergesundheit im Betrieb. Sie liefern wertvolle Hinweise sowohl auf Erkrankungen der Tiere als auch auf Defizite in der Fütterung und im Management, schreibt QS dazu in einer Pressemeldung. Zum 1. August 2018 wurde erstmals der Tiergesundheitsindex (TGI) für alle Schweinemastbetriebe im QS-System berechnet. Dieser zeigt die Ergebnisse aus den Schlachtungen des 1. Halbjahres 2018. Damit haben die Landwirte die Möglichkeit, die Schlachtbefunde ihrer abgelieferten Tiere zu bewerten und sich mit den anderen Landwirten zu vergleichen.
Wie Daten erfasst, ausgewertet und zurückgespiegelt werden, beschreibt das Schlachtunternehmen Toennies auf seiner Internetseite
Toennies-Dialog. Dort können Verbraucher auch Fragen stellen.
Laborstudie: Können Fliegen ASP übertragen?
Innerhalb Osteuropas hat sich das ASP-Virus unerwartet auch bei Betrieben mit guter Biosicherheit ausgebreitet. Nun arbeiten Wissenschaftler an der Ursachenforschung und Risikobewertung von Stechmücken als Überträger des ASP-Virus, informiert das Unternehmen Toennies in seinem Agrarblog. Schweine wurden in verschiedene Gruppen aufgeteilt und über unterschiedliche Methoden infiziert.
Ergebnis: Fliegen seien nicht unbedingt Fernüberträger für ASP, aber wohl ein Risiko für die Ausbreitung des Virus innerhalb eines Betriebs, sobald ein Schwein infiziert ist.
Der Tierzuchtpreis 2018 wurde an Renate Schuster, Geschäftsführerin des Hybridschweinezuchtverbandes Nord/Ost e.V., für besondere Verdienste um die Tierzucht in Mecklenburg-Vorpommern verliehen. Die Ehrung wurde durch Agrarminister Dr. Till Backhaus vorgenommen. In seiner Laudatio betonte er, dass durch ihre Konsequenz, Sachkenntnis und höchstes Engagement ein maßgeblicher Beitrag zur Erhaltung der tiergenetischen Ressourcen in Norddeutschland geleistet wurde.
Weideschweine sind Umweltschweine?
EuroNewsund beruft sich dabei auf den dänischen Wissenschaftler Jørgen Olesen, Professor für Agrarökologie an der Universität Aarhus.
"Bioprodukte" für den Massenmarkt
Kooperationen der Landwirte mit Abnehmern bieten Chancen und Risiken. Unbestritten ist, dass Landwirte, die auf
Bioumstellen möchten, vorher über langfristige Preis- und Abnahmegarantien verhandeln sollten. Investitionen und Ertragseinbußen können beträchtlich sein.
Der Molekularbiologe und Wissenschaftsjournalist Dr. Ludger Wess hat diese an einem Beispiel aus Indien deutlich gemacht. Der kleine Bundesstaat Sikkim muss immer wieder als Vorzeigebeispiel herhalten, wie ein Umstieg auf 100 Prozent
Biomustergültig gelingen kann. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein: seit der Umstellung soll Sikkim auf Nahrungsmittelimporte angewiesen sein.