BRS News Schwein
glaubt sogar, dassDie pauschale Verteufelung der Gentechnik
gesiegt habe. Dr. Daniel Lingenhöhl, Chefredakteur vomSpektrum" behauptet sogar, dass der Europäische Gerichtshof mit einem Federstrich die Zukunft von Crispr/Cas9 in der Europäischen Union beendet habe. Auch der BRS äußerte sich besorgt.
schwarzen Schafenseiner Branche gleichgesetzt wird. Oder es trifft den Handel, der seine Marktmacht missbraucht. Auch wenn die Kritikpunkte an der derzeitigen Situation sehr unterschiedlich sind: Zufrieden mit dem Ist-Zustand sind nur wenige. Anzunehmen ist vielmehr, dass auf vermutlich allen Seiten ein Unbehagen herrscht, das je nach individueller Situation und Persönlichkeit unterschiedlich stark ausgeprägt sein dürfte. Um in dieser Problematik zielführende, ausgewogene und ethisch vertretbare Lösungen zu finden, ist es erforderlich, die Kritik der unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen an den gegenwärtigen Formen und Praktiken der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung differenziert zu durchdringen und ihre zahlreichen Facetten besser zu verstehen.
"Erklärbauer" statt "Erklär-Bär"
Landwirtschaftliche Transparenz über Social Media stellt den Brückenbau zwischen Stadt und Land dar,davon sind die Macher der Internetseite
erklaerbauer.deüberzeugt. Hinter dem Projekt verbergen sich die Erklärbäuerin Annika, 24 Jahre jung und ausgebildete Landwirtin und der Erklärbauer Phillip, gelernter und studierter Landwirt.
Mit von der Partie ist Thomas Fabry, der heute mit Annika zum
Roadtrip Agrarquer durch Deutschland aufgebrochen ist.
Die Reiseroute steht dabei für die Vielfalt der Landwirtschaft mit ihren regionalen Schwerpunkten.
Mit unserem Roadtrip Agrar wollen wir raus aus dem Kreislauf von Vorurteilen und Schuldzuweisungen und rein in den Dialog miteinander, so Thomas Fabry.
Die Ergebnisse der Diskussionen veröffentlichen sie täglich in einem Video auf ihren bereits bestehenden Plattformen
Ich-liebe-Landwirtschaft.deund
Erklaerbauer.deund auf ihren Instagram-Kanälen
erklaerbauerund ,,land.wirt.zukunft".
Hintergrund ist u.a. der gesetzlich vorgeschriebene Ausstieg aus der Ferkelkastration, mit der Verbraucher vor unangenehmen Fleischgeruch geschützt werden sollen. Der Berufsverband sieht die derzeit diskutierten Alternativen als nicht Praxis und Markt gerecht an. Das stimmt. Bisher fehlen die Signale des LEH, welches und wieviel Fleisch sie von derart kastrierten männlichen Masttieren künftig abnehmen wollen. Der Markt für Jungeberfleisch jedenfalls ist mit 30.000 Schlachtkörpern/Woche bereits gesättigt.
Laienvermitteln sollen – etwa in Schulen. Dabei werden auch
aktuelle Herausforderungenangerissen.
Das Internetportal
Wir-sind-tierarztstört sich an den Titelseiten, die nicht dem
Lebensalltag vieler Nutztiereentsprechen - und hat Recht.
Wer den Lebensalltag und reale Stallbilder sucht, wird bei den Betriebsreportagen der BRS-Verbandszeitschriften (SuS, Milchrind, Fleischrind) fündig. Zusätzlich empfehlen wir die Facebookprofile der Landwirte. Die Links finden Sie i.d.R. über das Facebookprojekt "Bauernwiki" (Frag den Landwirt) oder zahlreiche Videoprojekte.
Am 22. Mai 2018 präsentiert sich die Fachstelle für Gentechnik und Umwelt (FGU) auf ihrer Webseite erstmals der Öffentlichkeit (https://fachstelle-gentechnik-umwelt.de/). Gleiches gilt für die dem wissenschaftlichen Beirat angehörenden und zugleich mit der Projektdurchführung beauftragten Testbiotech e. V. (www.testbiotech.org/node/2208). Als Vereinsziel beschreibt TestBiotech e. V. die wissenschaftliche Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen, die sich im Bereich der neuen Gentechnikverfahren engagieren
. Weil der Beirat ausschließlich mit Teilnehmern Gentechnik kritischer Organisationen besetzt ist und im Rahmen eines Forschungsprojektes vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert wird, interessiert sich die FDP in einer kleinen Anfrage (Drucksache 19/3456), interessiert sich die FDP für die Hintergründe zur Ausschreibung und Finanzierung.
Stefan Rauschen hatte im Vorfeld im Internetportat Gute Gene, schlechte Gene
die Unabhängigkeit des Vereins angezweifelt.
Toennies mit neuem Dialogangebot
Das Unternehmen sieht die Webseite als Möglichkeit und Angebot, um noch transparenter zu handeln und den Dialog mit allen Interessierten auszubauen.
Wenn es um Landwirte und Nutztiere geht, darf ein Zitat nicht fehlen: Das Auge des Herrn mästet das Vieh. Die einfache Wahrheit bestätigt sich im Zeitalter des
Digital Animal Farming. Es schauen mehr Augen hin als je zuvor. Die digitale Kontrolle ist rund um die Uhr möglich und sie funktioniert unabhängig von der Herdengröße – nichts bleibt unbeobachtet. Neueste Entwicklungen zeigen die Aussteller der vom 13. bis 16. November 2018 auf dem Messegelände in Hannover stattfindenden EuroTier.