BRS News Schwein
Pauschalierender beziehungsweise unsachgemäßer Kritik, wie der Behauptung, bei der Initiative Tierwohl handle es sich um ein Produktsiegel, darf keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt werden
, fordert Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl. "Es schadet dem Fortschritt hin zu mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung, wenn einzelne Interessensvertreter die Leistungen der Initiative Tierwohl mit denen eines Siegels gleichsetzen oder andere Fehlinformationen verbreiten. Das führt den Verbraucher in die Irre und lässt die wichtige Debatte rund um mehr Tierwohl abdriften in unsachlichen Populismus. Das muss aufhören, wenn wir das gemeinsame Ziel ‚Mehr Tierwohl in der Breite‘ erreichen wollen.
Das hat mit Tierschutz nichts zu tun. Es gefährdet zudem die Tiergesundheit, weil Bestimmungen der Schweinehaltungshygieneverordnung missachtet werden. Somit verstoßen sie im Falle einer Seuchenverschleppung selber gegen den Tierschutz. Bei den landwirtschaftlichen Betrieben bleibt Wut und Angst, die vom Internetportal die-Glocke beschrieben wird.
Die WHO hatte gestern vor einer zu häufigen und sorglosen Verwendung von Antibiotika im Human- und Tierbereich in vielen Ländern gewarnt, macht der Deutsche Bauernverband in einer aktuellen Pressemeldung aufmerksam und informiert, dass die Nutztierhalter in Deutschland die Verwendung von Antibiotika in den vergangenen Jahren konsequent reduziert haben.In Deutschland wurden seit 2011 fast 60 Prozent weniger Antibiotika an Tierärzte abgegeben. Auch im wirtschaftsgetragenen QS-Antibiotikamonitoring ist der Trend der Reduktion deutlich sichtbar. Dem QS-Monitoring kann entnommen werden, wie viel Antibiotika bei Geflügel, Schweinen und Mastkälbern eingesetzt wird. Auch die Wirkstoffklassen mit besonderer Bedeutung für die Therapie beim Menschen wurden weniger verabreicht. Hier ist ein Minus von 20,2 Prozent zum Vorjahr zu verzeichnen, wobei der Anteil aller kritischen Antibiotika bei weniger als 1,1 Prozent liegt. Der von der WHO beanstandete Einsatz von Antibiotika als Leistungsförderer ist in Deutschland und Europa schon seit vielen Jahren kein Thema mehr.
Proteinmarkt - Laut Statistik ist der hofeigene Getreideeinsatz im Wirtschaftsjahr 2015/16 mit 14,7 Millionen Tonnen auf 58 % der Gesamtverfütterung von Getreide angestiegen. Die Bedeutung des Getreides in der Fütterung der heimischen Nutztiere hat somit weiter zugenommen. Die besondere Rolle des hofeigenen Getreides in der Fütterung macht Informationen über die jeweiligen Qualitäten unbedingt erforderlich. Dr. Jürgen Weiß, Kassel, befasst sich im aktuellen Beitrag des Internetportals
proteinmarktmit dem Thema der Getreidequalitäten 2017.
Weil es keine Behandlungsmöglichkeit und keine Impfung gibt, sind Biosicherheit und eine Reduzierung der Wildschweinepopulation derzeit die einzige Möglichkeit der Vorsorge.
Tschechien setzt im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) jetzt auch Scharfschützen der Polizei ein, die gezielt Wildschweine bejagen. Dabei werden auch Nachtsichtgeräte und Wärmebildkameras eingesetzt. Das Land Mecklenburg-Vorpommern bietet Jägern finanzielle Anreize. Ab dem 1. Dezember gibt es eine Aufwandsentschädigung je erlegtes Tier. Mit 25 Euro je Jagdtag wird zudem der Einsatz von Hundeführern mit Jagdhunden bei revierübergreifenden Jagden honoriert.
Kritik an Kompromiss zur Stoffstrombilanz
agrarheute.
Statt die guten Betriebe für ihr verantwortungsvolles Handeln gegenüber der Umwelt zu belohnen und weniger gute zu motivieren, besser zu werden, werde nun voraussichtlich genau das Gegenteil geschehen, zitiert Anke Fritz, agrarheute, den Experten. Bei der Stoffstrombilanz geht es Bilanzierung der Nährstoffein- und -austräge. Ab 1. Januar 2018 sind größere landwirtschaftliche Betriebe lt. Düngegesetz gesetzlich verpflichtet, eine solche Bilanz zu erstellen.
Ausgerichtet vom Forum Moderne Landwirtschaft (FORUM) und mehr als 50 Partnern aus der Agrarbranche geben diverse Erlebnisstationen authentisch Einblick, wie Tiere gehalten, Pflanzen produziert, Dünger ausgebracht und weitere innovative Technologien eingesetzt werden. Das FORUM bietet Landwirten, Agrarstudenten oder Mitarbeitern von Agrarunternehmen die Möglichkeit, auf dem ErlebnisBauernhof auf der Grünen Woche in Berlin als AgrarScouts dabei zu sein!
Produktion unter ständiger Kontrolle, das ist einer der Leitsätze der Vion-Schlachtbetriebe. Auf der Internetseite des Unternehmens wird der Produktionsprozess von Schweine- und Rindfleisch detailliert beschrieben und anhand von Videos transparent dargestellt. Von der Schlachtung über die Zerlegung und Verarbeitung sowie über Reinigungs- und Desinfektionsvorgänge kann sich jeder Interessierte hier auführlich informieren.