BRS News Rind
Die Weltbevölkerung wird im Jahr 2050 fast 10 Milliarden Menschen betragen. Für die Landwirtschaft ergeben sich daraus große Herausforderungen, um die steigende Nahrungsmittelnachfrage bei gleichzeitig abnehmenden Ressourcen zu decken. Der Tierhaltung kommt hierbei eine herausragende Rolle zu: Sie trägt maßgeblich zum Lebensunterhalt von 1,3 Milliarden Menschen bei und macht Ressourcen für die menschliche Ernährung verfügbar, die anderweitig nicht genutzt werden können. Sie ist Bewirtschaftungsgrundlage für fast 70 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche weltweit.
In den Unterlagen finden sich durchaus Anregungen für andere Tierarten:
- MTool Basiswissen(138 Seiten, PDF)
- MTool Beurteilungskarten Junghennenaufzucht (14 Seiten, PDF)
- MTool Beurteilungskarten Legehennenhaltung(14 Seiten, PDF)
Antibiotika: Der Wettlauf mit den Keimen
Der Bundesverband für Tiergesundheit hat gemeinsam mit dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie und dem Verband der forschenden Pharmaunternehmen Unterrichtsmaterial für den Biologie- oder Chemieunterricht erarbeitet, das auch Arbeitsblätter und Versuchsbeschreibungen beinhaltet.
Erläutert werden u. a. die Wirkungsweisen der verschiedenen Antibiotikaklassen und die Entstehung von Resistenzen. Es wird ein Blick auf Forschung und Entwicklung geworfen und der lange Weg vom Wirkstoff zum Medikament beschrieben.
DLG-Agrifuture Insights
Nachhaltige Betriebsentwicklung fördern
Ein DLG-Kolloquium am 5. Dezember 2017 in Berlin geht den Fragen auf den Grund, inwiefern die Förderung der Innovationsfähigkeit der Landwirtschaft in der GAP umgesetzt werden kann, ob Indikatoren als Leistungsnachweis einer nachhaltigen Landwirtschaft geeignet sind und beleuchtet die Realisierbarkeit von Wünschen im Hinblick auf Tierwohl und Regionalität.
Am 15. November trafen sich Verantwortliche verschiedener Öffentlichkeitsinitiativen, Landwirte und Vertreter von landwirtschaftlichen Organisationen auf Einladung des Unternehmens hdt-Anlagenbau GmbH in Diepholz. Das Unternehmen hat einen eigenen Youtube-Kanal, mit dem es Einblicke in Ställe ermöglicht.
Die Vertreter des Forums Moderne Landwirtschaft, von LandschafftWerte
und die Initiative Heimische Landwirtschaft
stellten ihre Kommunikation, die Zielgruppen und ihre Finanzierungmodelle vor. Dabei wurde deutlich, dass alle Initiativen allein von Landwirten oder Unternehmen der Landwirtschaft getragen werden und teilweise sehr unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.
Alle Teilnehmer des Erfahrungsaustausches waren sich einig, dass der Kommunikationsbedarf weiter wächst und ein regelmäßiger Austausch und die gegenseitige Unterstützung angestrebt werden sollte. Das Rad müsse nicht neu erfunden werden, um die knappen finanziellen Ressourcen optimal einsetzen zu können. Deutlich wurde aber auch das Bedürfnis nach einer schlagkräftigen, nationalen Branchenkommunikation mit Beteiligung aller Unternehmen und Branchen der Wertschöpfungskette Landwirtschaft. Hier sind die landwirtschaftliche Berufsvertretung sowie die Bundes- und Fachverbände gefordert, ein tragfähiges Konzept aller Beteiligten zu entwickeln oder bestehende Initiativen gemeinsam mit den notwendigen Finanzmitteln auszustatten.
- "Workshop: Versorgung der Kuh rund um die Kalbung"am 10.01.2018 in Aulendorf (LAZBW Aulendorf)
- "Workshop: Rinderhaltung und Stallbau"für Architekten, Beratungskräfte und Betreuer am 29.01.2018 in Aulendorf (LAZBW Aulendorf)
- "DLG-Seminar Siloprofi 2018: SiloProfi werden - kompetent Silagen erzeugen"vom 31.01.2018 bis 02.02.2018 in Aulendorf (LAZBW Aulendorf)
One-Health-Ansatz keine Rechnung und ignorieren die Bedeutung gesunder Tiere für sichere Lebensmittel sowie eine nachhaltige Landwirtschaft. AnimalhealthEurope und der deutsche Schwesterverband, Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) sind enttäuscht, dass die WHO, entgegen vorhergehender Aussagen zu einem kooperativen und koordinierten Ansatz, die Einschätzung der Welttiergesundheitsorganisation (OIE), zu wichtigen Antibiotika für die Tiergesundheit außer Acht lässt und Fortschritte durch den
One Health-Aktionsplan der EU ignoriert.
Die Cross-Compliance-Richtlinien sind seit Jahren ein fester Bestandteil des landwirtschaftlichen Handelns. Die neue Düngeverordnung hat zahlreiche Änderungen für die Landwirtschaft verbunden mit Neuerungen bei Cross Compliance gebracht. Die wichtigen Aspekte werden in einem Seminar der Landwirtschaftskammer Niedersachsen am 29. November 2017 in Gifhorn vorgestellt. Außerdem werden die unterschiedlichen Dokumentations- und Aufzeichnungspflichten erläutert und Hinweise über häufige auftretende Fehler gegeben. Die Teilnahme ist kostenpflichtig.