BRS News Schwein
LKV Bayern - Welche Anforderungen muss ein Stall für Mastschweine zukünftig erfüllen? Politik, Gesellschaft und Gesetzeslage fordern mehr Tierwohl aber auch mehr Umwelt- und Klimaschutz. Damit ist eines klar, die bestehenden Konzepte müssen überdacht werden. Es muss aber nicht gleich bio sein. Zwischen klassisch konventionell und bio gibt es zahlreiche Alternativen.Domenica Engel, Ringberaterin für Schweinemast beim Landeskuratorium Bayern weiß, auf was Sie achten müssen und welche Möglichkeiten es gibt.
Weitere Informationen finden Sie im aktuellen LKV Journal 1/2019 ab Seite 37.
1 x 1 der Landwirtschaft 2019, das Thema Ferkelkastration.
Die Agrarstaatsekretärinnen und -sekretäre der Länder haben sich auf ihrer jüngsten Amtschefkonferenz (ACK) am 17. Januar in Berlin für eine rechtssichere Regelung bei der Sauenhaltung in Deutschland eingesetzt. Die deutschen Sauenhalterinnen und -halter stehen momentan vor großen Herausforderungen. Neben den weiter ungeklärten Fragen zur Kastration, zum Kupieren der Schwänze und zur künftigen Tierwohl-Kennzeichnung, ist auch die Frage der Umsetzung des Magdeburger Urteils zum Kastenstand ungelöst.
Unsere Betriebe brauchen an dieser Stelle endlich Planungssicherheit. Die Investitionsentscheidungen können bei dieser Hängepartie nicht getroffen werden", wird Schleswig-Holsteins Umwelt- und Landwirtschaftsstaatsekretärin Anke Erdmann in einer Pressemeldung Ihres Ministeriums zitiert.
Die Amtschefkonferenz vom Januar 2017 hatte die Bildung einer länderoffenen Arbeitsgruppe beschlossen, die zeitnah einen konkreten Vorschlag zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung und zur Ausgestaltung wirtschaftlich tragfähiger und tiergerechter Lösungen für die Tierhaltung in der Übergangsphase erarbeiten sollte. Die Vorschläge der Arbeitsgruppe liegen dem Bundeslandwirtschaftsministerium seit Sommer 2017 vor, heißt es in der Meldung.
Die Ergebnisse haben uns überrascht, kommentiert Prof. Dr. Ulrich Enneking von der Hochschule Osnabrück. "Bisherige Umfragen haben ergeben, dass viele Verbraucher grundsätzlich bereit sind, deutlich mehr Geld für Fleisch auszugeben, wenn es nach höheren Tierwohl-Standards produziert wurde. Wir wissen jetzt, dass die beobachtete Realität beim tatsächlichen Kaufverhalten differenzierter und komplexer ist.
Mehr als 11 % der Männer und 15 % der Frauen nehmen zu wenig Eiweiß zu sich. Fleisch ist ein wichtiger Nährstofflieferant, der den Körper unter anderem mit essentiellen Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Da die Menge der aufgenommenen Nahrung mit zunehmendem Alter abnimmt und eine Unterversorgung mit Proteinen zum Abbau von Muskelmasse führt, ist besonders für ältere Menschen eine ausreichende Proteinversorgung wichtig. Darum empfiehlt die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) älteren Menschen mit 1,0 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht eine um 25% höhere Proteinaufnahme. Hier kann Fleisch als reichhaltiger Proteinlieferant wie kaum ein anderes Nahrungsmittel zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen.
Ob Landwirte von artgerechter Tierhaltung leben können, hängt im Moment davon ab, dass Supermarktkunden erheblich höhere Preise zahlen. Doch das tun erwiesenermaßen nur die Wenigsten. Auf dieser Basis ist keine Entwicklung für den Massenmarkt möglich.
Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner muss endlich ein Finanzierungssystem erarbeiten, das die Kosten für eine artgerechte Tierhaltung gerecht über die gesamte Wertschöpfungskette verteilt, also auch Großverbraucher, Verarbeiter und Gastronomie in die Pflicht nimmt, so Georg Abel, Bundesgeschäftsführer der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V.
Dialog und Diskussion erwünscht
An folgenden Tagen werden die Dialogveranstaltungen stattfinden:
18.1.: 15:30 Uhr - Thema Schweine
19.1.: 14:15 Uhr - Thema Schweine
20.1.: 15:00 Uhr - Thema Legehennen und Digitalisierung
22.1.: 14:45 Uhr - Thema Rinder und Legehennen
23.1.: 15:30 Uhr - Thema Schweine und Digitalisierung
25.1.: 14:00 Uhr - Thema Schweine und Digitalisierung
26.1.: 13:30 Uhr - Thema folgt
27.1.: 13:00 Uhr - Thema Schweine und Rinder
Im Rahmen eines Vergabeverfahrens hat die Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft in der vergangenen Woche nunmehr den Zuschlag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz erhalten, diese Aufgaben offiziell zu übernehmen.
personalisierte Ernährungskonzeptezum Trend entwickelt, ist für die Nutztierernährung ein alter Hut. Die tägliche Futterration, durch die es unseren Nutztieren wie Rindern, Schweinen oder Geflügel an nichts mangelt, aber auch kein Übergewicht zulässt, steht täglich im Mittelpunkt bei ihrer Versorgung. Sie bekommen täglich ihr
Menübereitet, das typgenau und optimiert zusammengemischt ist. Wie das geht und was sich eigentlich im Mischfutter befindet, zeigt der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche vom 18. bis 27. Januar 2019 in Berlin in der Halle 3.2. Dafür sind während der gesamten Messe Gesichter der Branche vor Ort, also Menschen, die direkt aus der Praxis kommen und von ihren Jobs in Futtermittelfirmen erzählen.
Die Marketingvereinigung der amerikanischen Schweinehalter, The National Pork Board, hat mit einer Grafik die Vorzüge von Schweinefleisch als Proteinquelle im Vergleich zu anderen Eiweißquellen dargestellt. Dabei wird deutlich, dass alle anderen Alternativen zu deutlich höheren Kalorienaufnahmen führen. Was dabei vergessen wird: Protein aus tierischen Quellen verfügt über eine außerordentlich hohe biologische Wertigkeit. Das bedeutet, dass man i.d.R. weniger von diesen Lebensmitteln verzehren muss, um die empfohlene Proteinversorgung zu decken.Anmerkung: 3 Unzen entsprechen rd. 85 Gramm
i.m.a.-Pressemeldung