BRS News
Topigs Norsvin sucht Zuchtassistent/in
Weitere Informationen entnehmen Sie der Stellanzeige oder rufen Sie Frau Geistkämpfer an.
Afrika: Ernteverluste von 70 % befürchtet
Mittel zur Bekämpfung gibt es derzeit kaum. Pheromonfallen, Viren und Schlupfwespen sind noch nicht ausreichend untersucht.
Nach Einschätzung von Experten ist jetzt eine schnelle internationale Reaktion auf die Invasion gefragt, weil das Problem das Potenzial besitze, zu einem internationalen Desaster zu werden.
Die Lebensmittelwirtschaft, eine gemeinsame Initiative der Ernährungsbranche, stellt ihre Aktivitäten im fünften Jahr des Bestehens plangemäß ein. Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 24. Januar in Berlin würdigten der Vorstand und die Gründungsverbände die Erfolge des Vereins in den vergangenen Jahren. Die Lebensmittelwirtschaft e.V. wurde 2012 als Kommunikationsplattform gegründet, um den branchenübergreifenden Dialog zu Ernährungsthemen zu stärken. Dies ist gelungen und kann zukünftig von anderen Brancheninitiativen und den relevanten Verbänden fortgeführt werden.
Sinnkrisezu stecken. Die Berichterstattung ist häufig negativ und geprägt von Halbwissen. Über kaum eine andere Branche, von Journalisten und Politkern einmal abgesehen, werden soviele Fake-News publiziert, wie in der Landwirtschaft. Das fängt an beim Wasserverbrauch je kg Fleisch bis hin zum Abschneiden von Rüsseln der Schweine. Keiner hat Ahnung und davon reichlich.
Zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin hat sich das Frische Forum Fleisch von afz und Fleischwirtschaft diesem Thema gewidmet und gefragt, wie man aus der
Schmuddeleckeherauskommt.
Auch Mitglieder des ZDS müssen immer wieder feststellen, dass diejenigen, die eine Agrarwende fordern, häufig gar nicht wissen, wie die derzeitige Landwirtschaft aussieht, geschweige denn die Folgen einer
Agrarwendefür Deutschland, seine Volkswirtschaft und die Verbraucher abschätzen können. Rudolf Festag, Geschäftsführender Vorstand einer Genossenschaft mit ca. 450 Landwirten, wurde vom Bauernverband eingeladen, um über seine Einschätzungen und Erfahrungen bei der Fleischvermarktung mit mehr Tierwohl zu berichten. Dabei musste er leider feststellen, dass selbst hochrangige Vertreter von Verbänden und agrarpolitische Sprecher nichts oder zu wenig über ganz elementare Grundlage der Fleischerzeugung und –vermarktung und die Preisentstehung von Tierwohlprodukten wissen.
Landvolk: Ringelschwanzprämie ist ein Witz
Das Landvolk kann sich bei seiner Forderung auf Kalkulationen der Universität Soest berufen. Dort hatte man die entstehenden Kosten auf rd. 30 € je Mastschwein kalkuliert. Missionarischer Eifer ist bei dem Thema
Tierschutzfehlt am Platz. Erfahrungen werden gerade Land auf, Land ab in verschiedenen Praxisprojekten gesammelt. Lob gilt den Landwirten, die sich an den Projekten beteiligen, aber auch den Ländern, die hierfür Geld zur Verfügung stellen. Bei dieser ambitionierten Aufgabe muss eines gelten: Tempo drosseln und gemeinsam praktikable und finanzierbare Lösungen auf EU-Ebene entwickeln. Regionale oder nationale werden den Strukturwandel forcieren und zu noch mehr Ferkelimporten führen.
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen(GWB) verbietet den Verkauf von Lebensmitteln unter dem Einkaufspreis. Doch irgendwie funktioniert das Gesetz, das bis 2017 verlängert wurde, nicht richtig. Die Erzeugerpreise sind eine Katastrophe. Die Folgen zeigt die aktuelle Agrarstrukturerhebung: immer mehr Betriebe geben auf. Jetzt soll das Verbot im Rahmen einer Kartellrechtsnovelle dauerhaft festgeschrieben werden. Claudia Ehrenstein, Journalisten der
Die Weltwill in dem Referentenentwurf eine
Hintertürentdeckt haben, die vielen Erzeugern nicht schmecken dürfte: der Einstandspreis beziehe sich nämlich nicht auf den Erzeugerpreis, sondern auf den Preis, zu dem der Supermarkt, z.B. den Liter Milch, bei der Molkerei einkaufe. Damit aber werde die Idee, wertvolle Lebensmittel im Laden nicht zu verramschen, unterlaufen. Schließlich gewähre die Molkerei i.d.R. auf ihr komplettes Sortiment einen Rabatt, der dann im Verkauf nur auf ein Produkt (Frischfleisch) umgelegt werden könne, so dass 100 Gramm Filet vom Schwein schon mal preiswerter zu haben ist, als 100 g Katzenfutter. Die Bauern bringen solche Ramschangebot auf die Palme.
Die Journalistin glaubt, dass mit dem Gesetz nicht der Erzeuger, sondern der kleine Wettbewerber geschützt werde - auf Kosten der Erzeuger.
Mauserbau) gefährdeten diesen Aufschwung und damit auch die amerikanische Volkswirtschaft.
Anm. d. Red.: Offene Märkte wirken sogar gegen Klimawandel.
Ernährung in einer Versorgungskrise: Landwirtschaftsministerium erhält weitreichende Befugnisse
Die im Gesetzentwurf enthaltenen Verordnungsermächtigungen sollen dem BMEL im Bedarfsfall eine öffentliche Bewirtschaftung von Lebensmitteln erlauben, die den Umständen des jeweiligen Krisenfalls angepasst sein sollen. In diesem Zuge sollen Regelungen über die Produktion, den Bezug oder die Zuteilung von Lebensmitteln erlassen werden können.
Martina Brockmeier gehört dem Wissenschaftsrat seit 2014 als Mitglied an und war seit 2016 bereits stellvertretende Vorsitzende seiner Wissenschaftlichen Kommission. Einem Studium der Ernährungswissenschaften, Fachrichtung Ernährungsökonomie, an der Justus-Liebig-Universität Gießen folgten Promotion (1993) und Habilitation (2002) dort sowie Auslandsaufenthalte in den USA (Purdue University) und Australien (University of Adelaide). Von 1999 bis 2009 war die gebürtige Osnabrückerin Leiterin des Instituts für Marktanalyse und Agrarhandelspolitik im Thünen-Institut, Braunschweig, ehe sie an der Universität Hohenheim eine W3-Professur (Internationaler Agrarhandel und Welternährungswirtschaft) übernahm. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Agrarökonomie und -politik und vor allem im Bereich des internationalen Handels mit Agrar- und Ernährungsprodukten. Hier konzentriert sie sich auf regionale und multilaterale Handelsabkommen und ihre Auswirkungen auf Entwicklungsländer und die globale Ernährungssicherung.
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung.
Die Anzahl der tierhaltenden Betriebe ist weiter rückläufig. Zum Stichtag 1. März 2016 betrieben knapp 184 000 Betriebe Viehhaltung. Das waren fast 16 000 Betriebe oder 8 % weniger als noch im Jahr 2013. Besonders stark war der Rückgang mit 18 % bei den Schweine haltenden Betrieben. Bei den Tierbeständen zeigen sich dagegen keine großen Veränderungen: Die Rinder- und Schweinebestände sind gegenüber 2013 nahezu konstant geblieben, die Zahl der Schafe ging um 3 % zurück.
Die CDU Niedersachsen hat die Entwicklung auf Facebook u.a. mit einer Grafik kommentiert.
Die Erfassungsgrenzen für die Agrarstrukturerhebung liegen übrigens für Schweine haltende Betriebe bei 50 Schweinen oder 10 Zuchtsauen. Alle Betriebe, die weniger Tiere haben, werden also nicht gezählt.