BRS News
völlig undifferenziert in den Schmutz. Das sei
bislang einmalig.
In unserer langjährigen Tätigkeit haben wir eine solch ideologisch gefärbte einseitige Kampagne noch nicht erlebt
, so Nüssel und Ehlers. Die Ministerin ignoriere sämtliche umwelt- und tiergerechten Leistungen und ressourcenschonenden Aktivitäten
. Die von Hendricks reklamierte Dialogbereitschaft hält die DRV-Spitze für unglaubwürdig: Sie betreiben Bauernbashing und wollen zugleich gesprächsbereit sein?
Hierzu bietet das Sojanetzwerkam LTZ Augustenberg am 21. März 2017 (9:00 – 14:00 Uhr) in Rheinstetten-Forchheim eine Schulungsveranstaltung an, die auch als Fortbildungsveranstaltung für die Sachkunde im Pflanzenschutz anerkannt wird.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Eiweißinitiative: Neue Broschüre
Im Rahmen der Eiweißinitiative Baden-Württemberg wurde die Broschüre Eiweiß von Grünland und Feldfutterbau – Perspektiven einer unabhängigen Eiweißversorgung – erstellt. Seit 2012 untersucht das LAZBW Möglichkeiten zur Steigerung der Eiweißerträge von Grünland. Neben Grundlagen zu Leguminosen und Konservierung von leguminosenreichen Beständen werden die aktuellen Ergebnisse aus den eigens für die Initiative angelegten Versuchen präsentiert. Dem Leser werden die Einflussfaktoren auf den Eiweißertrag, sowie die ökonomischen Vorteile aufgezeigt.
Die Broschüre kann unter poststelle-gl@lazbw.bwl.de angefordert werden oder als pdf heruntergeladen werden.
Die neuen Bauernregelnfür eine Landwirtschaft mit Zukunft zum Start der Kampagne
Gut zur Umwelt. Gesund für alle.
Diese vom Bundesumweltministerium geplante Kampagne halte ich für ausgesprochen unglücklich,so Wilhelm Priesmeier.
Inhaltlich besteht kein Dissens zur Position der Ministerin. Die Frage ist, wie man mit den Bauern umgeht,betont Priesmeier.
Das veraltete Stilmittel derBauernregeln
wird durch das BMUB ohne jeden Instinkt im Umgang mit einem hochprofessionellen und hochmodernen Berufsstand eingesetzt, beklagt Priesmeier. Zurecht gibt es empörte Reaktionen aus den Reihen der Landwirte, die ihre Arbeit herabgesetzt sehen. …Vereinfachungen komplizierter Sachverhalte, die einen ganzen Berufsstand diffamieren, sind nicht der richtige Weg. Wir müssen uns vielmehr auf einer sachlichen Ebene auseinandersetzen.
Ich für meinen Teil werde dies weiter tun.
BIG Challenge on Tour 2017
Sportlich aktiv gegen Krebs. Ab dem 12. Mai 2017 organisiert BIG Challenge zusammen mit dem niederländischen BIG Challenge-Verein eine neue verrückte Aktion: Radfahrer bilden eine Kette aus fast 1.000 km. Start ist in Amsterdam, beim holländischen KWF (holländische Krebsstiftung). Die Radtour geht über Städte und Dörfer bis wir am 21. Mai 2017 in Berlin die Deutsche Krebsstiftung mit dem Rad erreicht haben. Das ist dieBIG Challenge on Tour 2017
gemäß dem Motto:Gemeinsam über Grenzen gehen
.
Alltech‘s Global Feed Surveystellt die Geflügelindustrie 44 Prozent der gesamten weltweiten Futtermittelproduktion in Höhe von fast 1 Mrd. Tonne Futter. Das seien + 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und +19 Prozent seit der ersten Erhebung im Jahr 2012. An der Umfrage nahmen mehr als 30.000 Futtermühlen aus 141 Ländern teil.
Die Top 10 der Futtermittelproduzierenden Länder im Jahr 2016, Reihenfolge gemäß Produktionsvolumen, sind China, USA, Brasilien, Mexiko, Spanien, Indien, Russland und Europa. China ist mit 187,2 Millionen Tonnen erneut das Land mit dem höchsten Produktionsvolumen.
Anm. d. Red.: Der Anstieg ist der stark steigenden Nachfrage nach tierischen Produkten insbesondere in den aufstrebenden Ländern geschuldet. Da die Nachfrage nach Prognosen der FAO bis zum Jahr 2050 um 70 Prozent steigen wird, ist nachhaltige Intensivierung der Tierproduktion und ein Ausbau des Handels unabdingbar.
Die gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union steht immer wieder in der Kritik. Landwirte klagen über zu viel Bürokratie, einzelne Verbraucherinnen und Verbraucher fordern recht plakativ eine Agrarwende. Jetzt will die Europäische Union ein Stimmungsbild über das Regelwerk einholen, um die nächsten Schritte zur Modernisierung und Vereinfachung der gemeinsamen Agrarpolitik einzuleiten. Angesprochen sind nach einer Mitteilung der Europäischen Kommission alle, die sich für die Zukunft des Nahrungsmittelsektors und der Landwirtschaft in Europa interessieren und daran mitwirken wollen, eine Politik für die Menschen in Europa zu gestalten. Die Kommission betont zugleich, dass die Gemeinsame Agrarpolitik jedem europäischen Bürger großen Nutzen im Bereich der Ernährungssicherheit, der Lebensfähigkeit ländlicher Gebiete, der ländlichen Umwelt und zur Bewältigung der durch den Klimawandel bedingten Herausforderungen leistet. Um die zukünftige Agrarpolitik noch leistungsfähiger zu machen, sollen ihr nun neue Impulse verliehen werden. Zugleich soll sie ausreichende finanzielle Mittel erhalten.
Bis zum 2. Mai ist auf der Seite der Kommission ein 26 Fragen umfassender deutschen Fragebogen freigeschaltet.
Der Schweinegesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat zusammen mit dem Veterinäramt des Landkreises Cloppenburg und der Tierärztlichen Hochschule Hannover auf Grundlage des Projektes Harmonisierung der Organbefundung
einen praxisorientierten Leitfaden erstellt, wann Tiere transport- und schlachtfähig sind. Mit dem Leitfaden bekommen die Schweinhalter/innen ein Instrument in die Hand, mittels dem sie sich bei ihrer täglichen Arbeit orientieren können, um Tierschutzindikatoren in die Bewertung von Transport- und Schlachtfähigkeit von Schlachtschweinen einzubeziehen und um Rechtskonflikte zu vermeiden.
Der Leitfaden in DIN A5-Größe, spiralgebunden und foliert ist mit zahlreichen Beispielbildern versehen. Für 3,50 € zzgl. Versand und Mwst zu bestellen bei nicole.nagel@lwk-niedersachsen.de oder unter 0441 801-641.
17. AVA-Haupttagung
AFTER-WORK-TREFFmit Buffet für Teilnehmer, Referenten und Industrie im Hotel Freizeit IN an. Begleitend zur Fortbildung findet eine Industrieausstellung im Foyer des Hotels statt, wo die neuesten Innovationen für die Nutztiermedizin vorgestellt werden sollen.
Die Fachzeitschrift "top agrar" hat ein "Spezial" herausgegeben, mit dem sie Betrieben Anregungen und Tipps für die Umstellung auf den Ökolandbau geben möchte. Die Schutzgebühr beträgt 10 Euro. Und auch in diesem Heft wird deutlich, dass die Planungssicherheit für die Umstellungsbereitschaft eine zentrale Rolle spielt. Vermarkter, die eine 10-jährige Preis- und Abnahmegarantie vertraglich zusichern und sich zudem an den Kosten durch (unverschuldete) Risiken beteiligen, wie Tierkrankheiten und Rückstände in Futtermittel, haben bei umstellungswilligen Landwirten momentan die besten Karten. Doch so rosig, wie es Anhänger des Ökolandbaus darstellen, ist es nicht überall. Die Landwirtin Diana Marklewitz informiert in
top agrar. Die Gründe für den stockenden Absatz hat Rudolf Festag, ein Vermarkter von Labelfleisch dargestellt: Wenn nur Edelteile zu höheren Preisen vermarktbar sind und weniger wertvolle Teilstücke klassisch vermarktet werden müssen, treibt das den Preis - für die Edelteile, weil der entgangene Gewinn auf die vermarktbaren Teile aufgeschlagen werden muss.