BRS News
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Tiergesundheitsgesetzes und des Bundesjagdgesetzes
Nach wie vor besteht die Gefahr, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) nach Deutschland eingeschleppt wird. Auch wenn die Tierseuche nur bei Wild- und Hausschweinen vorkommt und auf den Menschen nicht übertragbar ist, so hätte ein Ausbruch in Deutschland, unabhängig davon, ob bei Wild- oder Hausschweinen, erhebliche Konsequenzen für den Schweinefleischsektor. Daher ist bei einem Ausbruch der ASP in Deutschland ein unverzügliches Eingreifen zur Vermeidung einer Weiterverschleppung der Tierseuche notwendig und geboten. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung eine Novelle des Tiergesundheits- und Bundesjagdgesetzes in den Bundesrat eingebracht. Der Bundesrat hat den Gesetzentwurf mit den vorgeschlagenen Maßnahmen zur effektiveren Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest am vergangenen Freitag grundsätzlich begrüßt.
Das Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e.V. (LKV) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Zentrale in München einen Agrarwissenschaftler (Diplom/Master) (m/w) als Leiter des Sachgebietes Fleischleistungsprüfung in der Abteilung Programmierung und Datenverarbeitung (Vollzeit 40,1 Std/Woche). Als Aufgaben werden u.a. genannt:
- die Überprüfung und Sicherstellung der Datenqualität in der Leistungsprüfung
- die Auswertung der Daten zur Erstellung von Jahresabschlüssen für Betriebe und Fleischerzeugerringe
- statistische Auswertungen zu aktuellen Fragestellungen der Beratung
- die wissenschaftliche Interpretation der Ergebnisse, ihre Darlegung in Fachkreisen und Fachmedien
- die Konzeptionierung der Weiterentwicklung der bestehenden EDV-Programme für unsere Berater und Landwirte
- die Personalführung der Mitarbeiter des Sachgebietes FLP-EDV
- fachlicher Ansprechpartner für unsere Berater und Partnerorganisationen.
- abgeschlossenes Hochschulstudium der Landwirtschaft (Schwerpunkt Tierproduktion bevorzugt)
- Erfahrung in Personalführung
- sichere EDV-Kenntnisse zur Auswertung von Daten (z.B. SAS oder R), Datenbankkenntnisse sind von Vorteil
Neufassung vom ASP-Krisenhandbuch des VDF
überarbeitet und mit Flussdiagrammen ergränzt. Damit ermöglicht das Krisenhandbuch, das den Stand vom 02.07.2018 abbildet, einen Überblick über die komplexe Rechtslage in typischen ASP-Krisensituationen. Auch wenn sich dieses Krisenhandbuch auf Verfahren am Schlachthof konzentriert, so sind doch die Einführung und das Glossar (Seite 5-13) und insbesondere die Ablaufdiagramme (Seite 38-42) auch für Schweinehalter interessant und können einen guten Überblick über die im Ernstfall zu erwartenden Maßnahmen geben: Das aktuelle ASP-Krisenhandbuch finden Sie unter hier.
Kein Keimeintrag durch Geflügelkot
hib - Der Bundesregierung sind keine Fälle bekannt, bei denen multiresistente Keime durch die Ausbringung von Geflügelkot in Oberflächengewässer gelangt sind. Dies schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/2874) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/2397). Die Grüne hatten darin den möglichen Eintrag in Oberflächengewässer von multiresistenten Keimen durch Mast- und Schlachtbetriebe thematisiert.
Das neue Special
Digitalisierungauf moderne-landwirtschaft.de erzählt ab sofort, wie klug und fortschrittlich Moderne Landwirte digitale Technologien auf ihren Betrieben bereits einsetzen:
Ein Mitarbeiter betreut im Mittel also rd. 82 Betriebe je Jahr. Tatsächlich ist die Situation regional sehr unterschiedlich, v.a. was die Ausstattung mit qualifizierten Veterinären anbelangt.
Ökolandbau sichert keine Welternährung
agrarfakten - Die Landwirtschaft hat in den letzten Jahrzehnten hinsichtlich Effizienz und Umweltverträglichkeit nachweislich sehr große Fortschritte gemacht. Sie steigerte die Erträge und die Nahrungsmittelqualität, erhöhte die Bodenfruchtbarkeit, verringerte den Einsatz von Mineraldünger und Pflanzenschutzmitteln je Produkteinheit und trug zur Landschaftspflege und zum Umweltschutz bei. Darauf macht das Internetportal agrarfakten
in einem aktuellen Arbeitspapier zu den Gunstwirkungen biologischer Anbaupraktiken
aufmerksam.
Politiker, Journalisten, aber auch Wissenschaftler versuchen seit geraumer Zeit, dem Verbraucher das Gegenteil zu vermitteln, insbesondere was die nachhaltige Bodennutzung und deren Wirkung auf den Klimawandel betrifft.
Hintergrund für das aktuelle Arbeitspapier ist die Behauptung: Biologische Anbaupraktiken*) sparen Wasser, bauen Humus auf, mindern den Klimawandel und helfen den Ärmsten, sich vielseitig zu ernähren.
(Christiane Grefe, in Der Preis für unseren Geiz
; DIE ZEIT Nr. 27, Seite 34 vom 28. Juni 2018).
Mehr Infos: http://www.agrarfakten.de/biologische-anbauverfahren/
Um das Risiko von Krankheitsausbrüchen zu reduzieren, stellen die intensive Bejagung und das Nichtfüttern von Wildschweinen die wichtigsten Maßnahmen dar. Während einer Epidemie sind Aktivitäten, die zu einer verstärkten Bewegung von Wildschweinen führen könnten, allerdings zu vermeiden (z.B. intensive Treibjagden).
Das EFSA-Gutachten deckt sich mit den Ergebnissen einer Stellungnahme des Friedrich-Loeffler-Instituts.
Eine Behinderung der internationalen Arbeitsteilung bedeutet relative Verarmung der Völker.
Aktuell erkennt man dies im Streit der USA mit China bereits am sinkenden Aktienindex. Handelhemmnisse haben darüber hinaus auch Einfluss auf das Klima und die Ressourceneffizienz.