BRS News
Das Thema wird auch auf EU-Ebene diskutiert mit regelmäßigen Treffen zum Erfahrungsaustausch. Daraus sind Hilfestellungen und Betriebsreportagen entstanden, die die EU-Kommission jetzt in verschiedenen Sprachen auf ihrer Internetseite anbietet.
In Deutschland gibt es zu diesem Thema ebenfalls eine Online-Anlaufstelle: www.ringelschwanz.info, die mit einer Selbsteinschätzung der Betriebe beginnt und dann die Haupteinflussfaktoren Gesundheit, Fütterung, Haltung und Beschäftigung beschreibt. In einem Rentenbankprojekt wurden Experten ausgebildet, deren Adressen hier zu finden sind.
Im Rahmen des BMEL-Modell- und Demonstrationsvorhabens
Tierschutzsind in Deutschland vergleichbare Leitfäden und Betriebsreportagen-Videos entstanden
Die Mitglieder der German Export Association for Food and Agriproducts GEFA e.V. haben sich anlässlich ihres heutigen Dialogs mit Vertretern von mehr als 80 Botschaften im Internationalen Club des Auswärtigen Amts für eine weitere Liberalisierung des weltweiten Handels mit Agrarprodukten und Lebensmitteln ausgesprochen. Willi Meier, Sprecher der GEFA und Prokurist des Lübecker Traditionsunternehmens Niederegger, fasst die Kernforderungen der exportorientierten Unternehmen der Branche zusammen: Als exportorientierte Branche plädieren wir für einen freien Handel und fairen Wettbewerb. Diese verbinden Wirtschaftspartner über Produktions- und Verarbeitungsstufen grenzübergreifend, zeigen Marktbeteiligten neue Trends und Entwicklungen auf und schaffen dank eines enormen Transfers von Wissen, mit Arbeitsteilung und Strukturwandel wachsenden Wohlstand im In- und Ausland. Internationaler Handel erfordert faire Rahmenbedingungen, denn jede Form von Protektionismus schadet Marktpartnern und Verbrauchern.
Biosicherheit gegen Antibiotikaresistenz
Vollständiger Fach-Artikel veröffentlicht bei Reed Business
Landwirtschaftliches Bauenunter dem Themenschwerpunkt
Aus Alt mach Neu! – Zukunftsweisende Stallanlagen durch Umbauaus. Gesucht werden innovative Praxisbeispiele mit Leuchtturmcharakter. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert; im Einzelfall winken Preisgelder in Höhe von bis zu 5.000 Euro. Bewerbungen können bis zum 26. Februar 2018 eingereicht werden.
In einer umfangreichen Studie hat das KTBL mit Unterstützung der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e. V. (VDL) und ihrer Mitgliedsorganisationen sowie Beratungseinrichtungen in über 60 Praxisbetrieben die zusätzlich anfallenden Kosten für Herdenschutzmaßnahmen erhoben. Dabei wurde auch der zusätzliche Arbeitszeitbedarf zum Beispiel für die Betreuung der Herdenschutzhunde und die zusätzliche Sicherung und Kontrolle der Zäune berücksichtigt.
Ausstieg aus der Ferkelkastration: Politik ist JETZT gefordert, damit es kein Sauensterben gibt
LSZ Boxberg - Nach den Vorgaben des Tierschutzgesetzes ist ab dem 1. Januar 2019 die betäubungslose Ferkelkastration in Deutschland verboten. Im Rahmen einer Folgenabschätzung untersuchten im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, die Landesanstalt für Schweinezucht in Boxberg sowie die Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume in Schwäbisch Gmünd die Auswirkungen des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration auf die Wettbewerbsfähigkeit der Schweinefleischerzeugung in Süddeutschland einschließlich der Vermarktung und auf die Strukturen in der Ferkelerzeugung.
"Ist Milch, die fair heißt, wirklich fair?"
Testernur eines gut abschnitt.
Sternenfairder MVS Milchvermarktungs-GmbH überzeugte mit guten Belegen.
Die faire Milch, eine bundesweite Initiative des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) schnitt nicht so gut ab. Kriterien und Bewertung beider Initiativen finden Sie auf der Internetseite der Stiftung Warentest.
Stiftung Warentest bewertete beide Initiativen als Nischenprodukte für nur wenige Milchviehalter, die angeblich keine kontinuierlich höheren Preise garantieren könnten.
Aktuelle SUS 6/2017 ist unterwegs
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Forscher der Universität von Surrey untersuchten den Jodgehalt von 47 nicht-alkoholischen Getränken, darunter Soja-, Mandel-, Kokosnuss-, Hafer-, Reis-, Haselnuss- und Hanf- Milch
und stellten fest, dass die meisten dieser Getränke nur rd. 2 Prozent der Jodmenge enthalten, die natürlicherweise in Kuhmilch vorkommt.
Jod ist lebensnotwendig für Wachstum, Energieproduktion, Nerven- und Muskelfunktion, Blutzellenproduktion und auch die Körpertemperaturregulierung. Besonders wichtig aber ist es während der Schwangerschaft für eine normale fetale Gehirnentwicklung.
Kritiker, die vor einer Wiedervernässung ehemaliger Moorgebiete warnten, fühlen sich durch die aktuellen Untersuchungen vermutlich bestätigt. Auch die 45 Millionen Euro, die der Bund in den Moorschutz steckt, müssten demnach überdacht werden?