BRS News
Wolf soll wieder jagdbar werden
Die Bundesregierung will, dass der Wolf wieder bejagt werden kann. Zu dem Zweck legt sie den Gesetzentwurf (21/3546) zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes
vor: Der Wolf soll als jagdbare Tierart in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden. Zur Begründung heißt es in dem Entwurf, die Rückkehr des Wolfs in Deutschland und Europa sei ein Erfolg der Artenschutzpolitik, - mit zunehmender Ausbreitung des Wolfs steige allerdings auch das Konfliktpotenzial in Bezug auf die Bevölkerung sowie in Bezug auf die Weidetierhaltung. So seien im Jahr 2024 bei rund 1.100 Übergriffen rund 4.300 Nutztiere durch Wölfe gerissen oder verletzt worden. Gleichzeitig hätten sich im Jahr 2024 die Ausgaben für Herdenschutzmaßnahmen in Deutschland auf rund 23,4 Millionen Euro belaufen, zuzüglich weiterer rund 780.000 Euro für Ausgleichzahlungen für Nutztierübergriffe. Die Wolfsübergriffe führen zu erheblichen und potenziell existenzbedrohenden Belastungen für die Weidetierhalter
, schreibt die Bundesregierung.
Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS), sucht Referentin/Referenten (w/m/d) für die Öffentlichkeitsarbeit und das Fleischrinder-Journal.
Vion hat über die geplante dauerhafte Schließung des Rinder-Zerlegebetriebs in Hilden informiert. Vorbehaltlich des laufenden Konsultationsverfahrens soll der Betrieb spätestens zum 28. Februar 2026 eingestellt werden, gegebenenfalls auch früher. Von der geplanten Schließung sind rund 160 Mitarbeitende betroffen. Das Unternehmen begründet den Schritt mit strukturellen Veränderungen im Markt.
EU Agricultural Outlook 2025 - 2035
Die EU hat ihren neuesten mittelfristigen Agrarausblick veröffentlicht, der Prognosen für die wichtigsten Sektoren, darunter Rind- und Schweinefleisch sowie Milch und Molkereiprodukte, bis zum Jahr 2035 enthält.
Das Landwirtschaftliche Zentrum für Rinderhaltung, Grünlandwirtschaft, Milchwirtschaft, Wild und Fischerei Baden-Württemberg (LAZBW) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Standort Aulendorf in Vollzeit unbefristet eine Referentin / einen Referenten für Fleischrinderzucht (w/m/d) mit Zuchtleitung in der Fleischrinderzucht. Bewerbungsschluss: 02.02.2026
Ein neuer Artikel des Ceva Blogs für Rindergesundheit ceva.ruminant.pro beschäftigt sich mit Zoonosen im Kuhstall. Er geht der Frage nach, was Zoonosen sind und wie sie übertragen werden, gibt einen Überblick über die wichtigsten Zoonosearten, erklärt, warum Wiederkäuer eine zentrale Rolle spielen und listet Bausteine einer moderner Überwachung auf.
HI-Tier, Tierseuchenkasse, Antibiotikadatenbank, Initiative Tierwohl: Schweinhalterinnen und Schweinehalter müssen mit Beginn des neuen Jahres mehreren Meldepflichten nachkommen. Die Landwirtschaftskammer Niedersachen gibt einen Überblick über die Fristen, von denen manche bereits am 14. Januar enden.
Familie Diers aus Oldenburg hat im vergangenen Jahr den Milchlandpreis gewonnen. In einem Interview mit der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) berichtet Jürn Diers, welche Maßnahmen der Betrieb für Tierwohl, moderne Betriebsführung und Direktvermarktung umsetzt, warum ihm der Dialog mit der Öffentlichkeit so wichtig ist und welche Ziele er für die Zukunft der Milchwirtschaft sieht.
Wann rechnet sich Klimaschutz? - HAW Kiel entwickelt Entscheidungshilfe für Landwirt*innen
Ertragreiche Landwirtschaft und geförderte Umweltschutzmaßnahmen können nebeneinander existieren – sogar auf demselben Feld. Forschende der Hochschule für angewandte Wissenschaften Kiel (HAW) entwickeln mit der EcoSchemer-Webapp
eine KI-gestützte Entscheidungshilfe, die Landwirtinnen zeigt, wo sich auf ihren Feldern Umweltschutzmaßnahmen auch wirtschaftlich lohnen. Aufbauend auf dem Projekt KI-Anbauplanung
kombiniert das Team Ertrags- und Kostendaten mit Satelliten- und Maschinendaten, um präzise Karten zu erstellen. Unterstützt vom Bauernverband S-H testen rund 80 Landwirtinnen die Webapp, die ökologische und ökonomische Entscheidungen verbinden soll.
FLI erstmals auf der Grünen Woche in Berlin
Zum 100. Jubiläum der Grünen Woche in Berlin ist das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) erstmals beim Messeauftritt des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) in Halle 23a dabei. Unter dem Themenschwerpunkt Tierhaltung präsentiert das FLI an Stand 605 unterschiedlichste Aspekte seiner Forschung. Interaktive Exponate demonstrieren anschaulich, wie moderneTierseuchenforschung und digitale Technologien in der Landwirtschaft funktionieren.