BRS News
Gesetzlich ist nicht unbedingt eine Vollnarkose gefordert. Auch eine örtliche Schmerzausschaltung ist ausreichend. Dafür ist die Zulassung moderner Lokalanästhetika nötig. Unter diesen Voraussetzungen ist eine örtliche Schmerzausschaltung durch den Landwirt möglich, sagte Dr. Wolfgang Hansen, Rechtsanwalt und Experte für Veterinärrecht bei der Präsentation seines Gutachtens am Freitag in München.
Damit wird neben den drei vom Bundeslandwirtschaftsministerium favorisierten, aber für süddeutsche Verhältnisse völlig unpassenden Methoden ein tierschutzkonformer, praktikabler und wirtschaftlich tragfähiger Weg der Ferkelkastration eröffnet, sagte der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl.
Bundesrechnungshof rügt Energiewende
der Bundesregierung eine mangelhafte Steuerung und schwerwiegende Mängel bei der Kontrolle der Energiewendevorgeworfen werde. Es fehle an einem Überblick zu den finanziellen Auswirkungen der Energiewende, soll es in dem Bericht heißen.
Und tatsächlich mehrt sich die Kritik seit Jahren. So soll die Biogasförderung nicht nur den Pachtpreismarkt für Ackerland zu Lasten von Bio- und Tierhaltenden Betrieben verteuert haben, sondern auch eine Hauptursache für Nitrateinträge im Grundwasser sein, weil angeblich Gärreste anfänglich nicht in Düngebilanzen einflossen. Hier wurde rel. schnell nachgebessert. Tatsache aber bleibt, dass die Kosten für den Steuerzahler weiter steigen werden.
Novo-Argumenteengagiert sich seit Jahren gegen Paternalismus. Darunter versteht man
die staatliche Regulierung privater Verhaltensweisen durch Vorschriften oder vermeintlich wohlmeinende Volkserziehung. Der Chefredakteur, Johannes Richardt, stellt in der
Die Weltzwölf Thesen vor, mit denen er belegen möchte, dass der Verbraucher keiner Bevormundung bedarf und er
nicht so dumm ist, wie es von
Entscheidernhäufig dargestellt wird.
Lesenswert!
Topigs Norsvin - Strahlende Gesichter bei der Gewinnübergabe in Schüttorf (Niedersachsen, Landkreis Grafschaft Bentheim). Für Dietmar Woltmann hat sich die Teilnahme an dem Preisausschreiben anlässlich der Euro Tier 2016 in Hannover gelohnt. Herr Woltmann hat alle Fragen rund um die neue TN 70 Sau und den Select Eber richtig beantwortet. Letztendlich hat das Los den glücklichen Gewinner ermittelt. Bei dem Hauptgewinn handelt es sich um einen hochwertigen Hochdruckreiniger im Werte von über 2.500,00 Euro. Dieser Hauptgewinn wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde von Hermann Schlagelambers (Topigs Norsvin) übergeben. Herr Michael Peter von der Herstellerfirma Meier-Brackenberg lieferte den HD-Reiniger persönlich aus.
massiv steigende Importabhängigkeit in der Lebensmittelversorgunghin, wenn (in Deutschland) die Extensivierung weiter ausgebaut werde. Dagegen führe jeder Prozentpunkt mehr an landwirtschaftlicher Produktivität automatisch zu weniger Hunger und zu einer Steigerung sozialer Wohlfahrt. Insbesondere in Verbindung mit internationalem Handel.
So gut die Forderungen nach einer
Agrarwendeauch gemeint sind, ohne eine fundierte sozio-ökonomische Folgenabschätzung bleiben sie unseriös. Prognosen wie
Es bleibt dabei, dass die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat kostet - so viel wie eine Kugel Eis,1) sollten sich in Verbindung mit unserer Lebensmittelversorgung nicht wiederholen.
Mit Verstimmung haben der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV), der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) und das Landvolk Niedersachsen auf den geplanten Ablauf des Verbändegesprächs Zukunftsfähige Schweinehaltung – tiergerecht und nachhaltig
reagiert, zu dem die für Landwirtschaft zuständigen Minister Johannes Remmel (NRW) und Christian Meyer (Niedersachsen) heute nach Münster eingeladen haben. Verwunderlich sei vor allem, dass man zuerst die Presse informiere und erst im Anschluss das Fachgespräch führe.
Grundsätzlich begrüßen Landvolk, WLV und RLV eine solche Veranstaltung. Wir haben uns über die Einladung und die Gelegenheit zu einem intensiven Austausch über eine Reihe die Schweinehaltung betreffenden Themen gefreut. Aber offensichtlich hat die Veranstaltung einen ganz anderen Charakter, als wir das erwartet haben
, sagt Landvolk-Präsident Werner Hilse.
Alle drei Präsidenten warnen mit Blick auf das neue Jahr vor einem Wahlkampf auf dem Rücken der Landwirte und fordern Planungssicherheit für die Betriebe sowie die Berücksichtigung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Tierhaltung. Wir sind zu Veränderungen bereit, aber unsere Betriebe an die Wand zu fahren, das gehe nicht
, stellen Röring, Hilse und Conzen klar.
Eine Wurst bringt dem Erzeuger 12 Cent
Rechnet man den Preis, den ein Tierhalter für ein Mastschwein erhält, auf eine Bratwurst mit 100 Gramm um, so entspricht das einem Preis von 12 Cent je Wurst, erklärte Hans-Benno Wichert, Vizepräsident des Landesbauernverbandes (LBV), auf dem Bahnhofplatz in Esslingen 2016. Daran hat sich leider kaum etwas geändert. Darüber und über viele andere Themen möchte echte Landwirte am 21. Januar 2017 in Berlin mit Verbrauchern reden.
Dialog statt Konfrontation
Frag' den Landwirtzur Teilnahme der Demonstration
Wir machen euch sattam 21.01.2017 auf. Ziel ist der Verbraucherdialog.
Die Art und Weise der Kritik an konventioneller Landwirtschaft sei streckenweise außer Kontrolle geraten, wie z.B. die aktuelle Diskussion um den Spiegel-Artikel "Zum Wohl der Tiere" zeige. Gleichzeitig wüssten die Verbraucher immer weniger, wie heute Lebensmittel erzeugt würden.
Das machen sich Kritiker zu Nutze. Fachliche Aufklärung und Einladung interessierter Verbraucher auf die Höfe tue not.
Zeitgleich findet die Demonstration Wir haben es satt!" statt. Wer nicht zu den Demos kommen kann, kann an regionalen Veranstaltungen teilnehmen.
Schön wäre ein gemeinsamer Marsch. Man wird doch noch träumen dürfen.
Wer tierfreundliche und ökologische Produktionsformen möchte, sollte Bauern darin unterstützen und sie nicht zum Feind erklären.(Zitat: Bauernsohn Michael Miersch, im Focus 17/2014)