BRS News
Futtermittel werden seit Jahren entsprechend einer multifaktoriellen Risikoanalyse auf zahlreiche Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht. Auch wenn Glyphosat im Rahmen der amtlichen Futtermittelkontrolle immer unauffällig war, wurde der Wirkstoff aufgrund der in der Öffentlichkeit geführten Diskussion als vorrangig zu analysierender Wirkstoff bereits vor vielen Jahren in den Kontrollplan der Behörden aufgenommen. Auch aus dem Lebensmitteleinzelhandel kommen Fragen nach Glyphosat-Rückständen in Futtermitteln.(DVT Jahresbericht 2017/18, S. 42)
Über 3.400 amtliche Glyphosat-Untersuchungsergebnisse liegen bisher vor. Sämtliche Werte von in- und ausländischen Futtermitteln lagen unterhalb des Rückstandshöchstgehaltes der EG-Pestizid-Verordnung. Zum selben Ergebnis kommt die Auswertung der Eigenkontrollergebnisse der Wirtschaft.
Kindergartender Schweinehaltung, dem Aufzuchtstall, treffen Absetzferkel nicht nur auf eine neue Umgebung, sondern auch auf neue Tiere.
Eine gut durchdachte und konsequent angewendete Strategie kann einen wesentlichen Beitrag zur Tiergesundheit und Senkung des Medikamenteneinsatzes leisten. ForFarmers hat einige Maßnahmen für zusammengefasst.
sehr komplex und nicht im Sinne der transparenten Verbraucherinformationkritisiert. Sie fordern, das Kennzeichnungssystem zu vereinfachen.
Frau Klöckner und die Koalitionsparteien müssen jetzt im Sinne der deutschen Ferkelerzeuger handeln!
Massive Ferkeltransporte aus dem Ausland als Alternative zur bäuerlichen Erzeugung von Ferkeln in Deutschland sind für uns nicht hinnehmbar!
so Hans-Benno Wichert, Präsident des Schweinezuchtverbandes BW / German Genetic unmittelbar nach Bekanntgabe des Ergebnisses der Bundesratsabstimmung am 21.9.2018 zum Thema Kastration. Die schon jetzt erkennbare Entwicklung, auf massive Ferkelimporte aus dem Ausland angewiesen zu sein, würde sich für nahezu alle Regionen in Deutschland ungebremst und noch schneller fortsetzen.
Unsere Sauenhalter sind ratlos, was empfehlen die Politiker den Tierhaltern für die Zeit ab 1. Januar 2019?Landvolkpräsident Albert Schulte to Brinke appelliert anlässlich der aktuellen Agrarministerkonferenz eindringlich an die politisch Verantwortlichen, allen voran Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, tierschutz- und marktgerechte Entscheidungen zu treffen und den Sauenhaltern in Deutschland umgehend wieder eine Perspektive zu eröffnen.
Das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration zum 31. Dezember 2018 dagegen münde zurzeit in eine ausweglose Situation, heißt es in der LPD-Pressemeldung. Für die niedersächsischen Sauenhalter fordert der Landvolkpräsident die Zulassung der Lokalanästhesie als praxisgerechte Umsetzung des Tierschutzgesetzes, wie sie bereits in Dänemark und Schweden praktiziert werde - unter ärztlicher Betreuung und mit entsprechender Qualifikation der Landwirte.
Diese tierschutzgerechte Lösung muss auch den Tierhaltern in Deutschland ermöglicht werden!heißt es in der Meldung.
In einer EU-Studie hat dieses Verfahren sehr gut abgeschnitten.
Überhang an Schweinen – wie wirkt sich das auf den Wettbewerb, die Preise und den Konsum aus? Welchen Einfluss haben das knappe und hochpreisige Futter sowie die neue Düngeverordnung auf die Tierbestände? Profitiert Europa vom Handelskonflikt zwischen USA und China?
Hierzu bietet die AMI ein Seminar am 06.11.2018 in Bonn an. Der Frühbucherrabatt gilt noch bis zum 08.10.2018.