BRS News
Neues Zuchtziel für German Piétrain-Tiere
Das Zuchtunternehmen German Genetic informiert im Newsletter 8/2018 (Die Konzepteber) über einen neuen Zuchtwert für seine Pietrain-Zuchtlinie. Mit einem angepassten Zuchtziel gibt die German Genetic-Gruppe noch höheren Selektionsdruck auf die wirtschaftlich relevanten Merkmale. Insbesondere die Futtereffizienz erhält in dem neuen Ansatz eine größere Bedeutung und soll diejenigen Tiere favorisieren, die bei hohen Zunahmen und kurzer Mastdauer das eingesetzte Futter in Fleisch und nicht in Fett umsetzen, verspricht das Unternehmen.
“5 vor 12 für die deutsche Sauenhaltung!”
Zum Thema
Kastenstandhaben die Fachverbände BRS, DBV, DRV und ISN Staatssekretär Dr. Aeickens angeschrieben und um Unterstützung für eine praktikable Umsetzung sowie die Auflösung von gesetzlichen Zielkonflikten geworben. Die Stallbauindustrie hat die Dringlichkeit einer praktikablen Umsetzung ebenfalls angemahnt. Es ginge hier nicht allein um die Schweinehalter, sondern auch um Arbeitsplätze des Vor- und nachgelagerten Bereiches. Die Politik dürfe sich nicht wegducken.
Ein Expertenkreis aus Praxis, Wissenschaft und Organisationen trägt die Wirtschaftsanregungen für weitere Alternatven zur Kastration mit. Eine Schmerzausschaltende Wirkung von Lokalanästhestetika wie in der Humanmedizin üblich, könnte auch für deutsche Landwirte eine zusätzliche Alternative darstellen, wenn der Landwirt entsprechend qualifiziert würde, Arzneimittel für diesen Einsatzzweck kurzfristig zugelassen würden und der Hoftierarzt eingebunden wird.
Bioschweine nicht mehr händeringend gesucht?
Achtsamkeit, Image und Tiergesundheit genannt. Christian Wucherpfennig von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen berichtet in der LZ Rheinland (LZ 26/2018) über einen Besuch eines
Umstellersin Senden und warnt:
Die Umstellung macht nur Sinn, wenn auch die Vermarktung gesichert ist.Dr. Uwe Balliet, Geschäftsführer der Bio-Handel Nordwest GmbH wird in dem Artikel mit den Worten zitiert:
Bio-Schweine werden nicht mehr händeringend gesucht, aber die Nachfrage ist weiter gegeben.Ziel müsse es sein, kein Überangebot zu erzeugen; Tier- und Vermarktungskapazitäten also im Gleichklang zu entwickeln.
Die ZBH/ GFS GmbH hatte am 07.08.2018 zur offiziellen Eröffnung des Eberstalls in Griesheim geladen. Neben vielen Landwirten waren zahlreiche Vertreter aus den Zuchtorganisationen und Zuchtunternehmen anwesend. Unter anderem hielt der hessische Bauernpräsident Karsten Schmal Grußworte und ging dabei auf die Probleme der Ferkelerzeuger in Hessen und Deutschland ein. Scharf kritisierte er dabei den hessischen Alleingang in Bezug auf die Umsetzung des Kastenstandurteils. Der neue Stall bietet ca. 180 Ebern Platz. Die Einstreu wird aus Spänen bestehen, die nur zweimal jährlich gewechselt werden müssen. Besondere Beachtung, neben dem hohen Hygienestandard mit UV-Luftfilterung und Überdruckanlage, fand die Betonkernaktivierung zur Kühlung von Teilflächen der Eberboxen. Dadurch verspricht man sich gerade in den heißen Sommermonaten positive Auswirkungen auf die Spermaproduktion. Die baulichen Aktivitäten schließen auch eine Neugestaltung und Modernisierung der Labor-, Verpackungs- und Büroräume ein. Im Rahmen der Neueröffnung wurde auch der langjährige Stationsleiter Dr. Pürstl in den Ruhestand verabschiedet. Nach 38 Jahren Tätigkeit am Standort schloss sich der Kreis, denn bei der Eröffnung des ersten Eberstalls am Standort Griesheim wurde er seinerzeit als neuer Stationstierarzt eingeführt. Zusammen mit seiner Frau wird er weiterhin die Stationswohnung bewohnen und die ZBH/ GFS GmbH vor Ort unterstützen.
Stiftung LV - Bauherren auf dem Land haben nur noch wenig Zeit, wenn sie sich um den Deutschen Landbaukultur-Preis 2019 bewerben wollen. Die Bewerbungsfrist endet definitiv am 7. September 2018 – dann müssen die Bewerbungsunterlagen eingegangen sein.
Den Deutschen Landbaukultur-Preis gibt es erst seit wenigen Jahren. Er wird im zweijährigen Rhythmus ausgeschrieben und würdigt die besondere Leistung von Bauherren und ihren Architekten bei Bauten auf dem Land. Denn viele dieser ländlichen Bauprojekte sind ausgesprochen gelungen und eine echte Augenweide, sie prägen in ihrem Gesamtbild die Kulturlandschaft. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner; sie wird den Preis im Frühjahr 2019 in Berlin übergeben.
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Grünland beschleunigt den Klimawandel?
In ihren Freilandversuchen fanden die Gießener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heraus, dass bei erhöhten CO2-Konzentrationen aus dem Boden vermehrt Methan und Lachgas abgegeben wird. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Grünland den Klimawandel sogar noch beschleunigen könnte, statt zu helfen, ihn zu bekämpfen.