BRS News

Zehn spannende und intensive Tage liegen hinter uns: Die 100. Internationale Grüne Woche in Berlin bot auch für den Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) zahlreiche Gelegenheiten für Austausch, Diskussion und persönliche Begegnungen.

Zukunftpink

2026 lädt die BHZP mit der Webinarreihe Zukunft Pink zu digitalen Praxiseinblicken ein. Ab dem 27. Januar 2026 öffnen vier schweinehaltende Betriebe an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen jeweils um 19 Uhr virtuell ihre Stalltüren und geben Einblicke in ihre Arbeitsweise sowie die Weiterentwicklung ihrer Betriebe.

Weitere Informationen zur Webinarreihe finden Sie hier

Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) hat eine Stellungnahme zur geplanten Anpassung der Viehverkehrsverordnung (VVVO) veröffentlicht. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Dokument.

Der Deutsche Grünlandverband e.V. sucht zur Verstärkung seines Öko-Grünlandbetriebs in Nauen (Brandenburg) eine mitarbeitende Betriebsleitung (gerne auch als Paar) sowie eine weitere Mitarbeiterin bzw. einen weiteren Mitarbeiter. Interessierte können sich telefonisch unter 0151 68144539 oder per E-Mail an hans.hochberg@t-online.de melden.

Am Dienstag, den 03.02.2026 von 19:00 – 20:00 Uhr lädt die MSD Tiergesundheit zum kostenlosen Webinar Brandschutz im Rinderstall ein. Im Webinar wird erörtert, was Vorbeugen im Rinderstall in digitalen Zeiten bedeutet und warum es sich lohnt auf einen möglichen Stallbrand vorbereitet zu sein.

Der Jahresrückblick für das Jahr 2025 fällt für die Milchindustrie positiv aus. Es hat Höhen und Tiefen gegeben, aber mehrheitlich sei das vergangene Jahr gut für die Milchwirtschaft gelaufen, konstatierte Detlef Latka, Vorsitzender des Milchindustrie-Verbandes und CEO der Hochwald Foods GmbH anlässlich des Milchpolitischen Frühschoppens im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Wir konnten auch 2025 wieder mit guten, hohen Jahresumsätzen abschließen, gleichwohl die Jahresendralley eher mager ausfiel, berichtete Detlef Latka.

Stress bei Milchkühen hat einen direkten Einfluss auf das Tierwohl und die Leistung der Tiere und spielt somit für die moderne Milchviehhaltung eine bedeutende Rolle. Ungünstige Umweltbedingungen (z. B. Hitzestress) und Veränderungen der täglichen Routinen können beim Tier Stressreaktionen auslösen. Diese können sich in einer verringerten Futteraufnahme, veränderten Ruhephasen und einer erhöhten Anfälligkeit für Erkrankungen äußern. In einer Studie haben Wissenschaftler aus Südamerika untersucht, ob eine Stresserkennung bei Milchkühen durch die Erfassung ihres zirkadianen Rhythmus mithilfe von künstlicher Intelligenz aussagekräftige Vorhersagen ermöglicht.

Die deutsche Schweinehaltung steck in der Krise: Immer mehr Betriebe geben auf – in den vergangenen 15 Jahren hat sich ihre Zahl mehr als halbiert. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) gibt in einem Beitrag einen Überblick über die Ursachen dieses tiefgreifenden Strukturwandels.

Die Initiative Milch hat auf Ihrem YouTube Kanal Milch macht's! eine neuen, ca. 47-minütigen Film veröffentlicht, der sich mit der Zukunft der Milch beschäftigt. In Gummistiefeln quer durch Deutschland geht Hannes Arendholz der Milch auf den Grund. Wie gesund ist Kuhmilch wirklich? Wie nachhaltig arbeitet die deutsche Milchwirtschaft? Wie gut werden Milchprodukte kontrolliert? Welche Zukunft hat die Kuhmilch? Experten aus Wissenschaft, Ernährung und Landwirtschaft gewähren Einblicke und Praktiker teilen ihre persönlichen Perspektiven. Ziel der Dokumentation war es, Vorurteile zu hinterfragen, und eine neue Wertschätzung für dieses traditionsreiche, aber auch zukunftsorientierte Lebensmittel zu schaffen.

Im Rahmen der Grünen Woche übergab der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, Förderbescheide für neue Experimentierfelder zur Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz (KI) in der Landwirtschaft sowie für das Projekt Smart Farming des Deutschen Instituts für Normung (DIN). Mit einem Fördervolumen von insgesamt rund 10 Millionen Euro will das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gezielt die praxisnahe Entwicklung und Erprobung digitaler Technologien im Agrarsektor stärken.