BRS News

Nach fast sieben Jahren erlaubt die Republik der Philippinen wieder die Einfuhr von Schweinefleisch und -innereien aus Deutschland. Damit wird ein bedeutender Exportmarkt für deutsche Produzenten eröffnet. Vorausgegangen waren jahrelange, aufwändige Verhandlungen des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH).

An der Georg-August-Universität Göttingen Stiftung Öffentlichen Rechts – DNTW - Abt. Tierzucht und Haustiergenetik ist ab dem 15.09.2026 eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d) in Vollzeit (teilzeitgeeignet) zu besetzen. Die Stelle ist unbefristet und bietet die Gelegenheit zur weiterführenden wissenschaftlichen Qualifikation (z.B. Habilitation) im Bereich der Nutztierwissenschaften.

Die staatliche Tierhaltungskennzeichnung soll künftig nicht nur im Lebensmitteleinzelhandel, sondern auch im Außer-Haus-Verzehr Anwendung finden. Im Zuge der Weiterentwicklung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes ist vorgesehen, die Kennzeichnung perspektivisch auf Gastronomie und verarbeitete Produkte auszuweiten. Die verpflichtende Einführung für frisches Schweinefleisch wurde zuletzt auf 2027 verschoben.

Claudia Meissner wird neue Behördenleiterin des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bamberg. Das hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber entschieden. Die 52-jährige tritt zum ersten Juli die Nachfolge des Leitenden Landwirtschaftsdirektors Konrad Schrottenloher an, der Ende Juni in den Ruhestand treten wird.

Das innovative digitale Mikroskop MiniQube, das von Minitube und QubeDot entwickelt wurde, wurde mit dem international renommierten Red Dot Design Award 2026 in der Kategorie Produktdesign ausgezeichnet. Diese Ehrung würdigt herausragende Designqualität und Innovationskraft in einem der weltweit bedeutendsten Designwettbewerbe. Unter zahlreichen Einreichungen führender Unternehmen und Designstudios aus aller Welt überzeugte MiniQube die internationale Red Dot Jury durch seine außergewöhnliche Kombination aus Form und Funktion.

Die Produktion von Rindern in der EU wird 2026 voraussichtlich weiter sinken, während die Schweineproduktion gleichzeitig zunimmt. Nach aktuellen Schätzungen dürfte die Rinderproduktion im zweiten Halbjahr um 4,2 % zurückgehen, während bei Schweinen ein Anstieg um 3,2 % erwartet wird. Damit setzt sich die strukturelle Verschiebung innerhalb der EU-Tierhaltung fort.

 

Zur Originalmeldung

Eine Verbändeallianz, bestehend aus dem Bundesverband Rind und Schwein (BRS), dem Deutschen Bauernverband (DBV), dem Deutschen Raiffeisenverband (DRV) und der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), fordert ein nationales Sonderprogramm Sauenhaltung, um die Umsetzung von erheblich über das EU-Niveau hinausgehenden Regelungen für die Sauenhalter in Deutschland wirtschaftlich möglich zu machen. Ohne eine gezielte finanzielle Unterstützung drohe ein beschleunigter Strukturwandel mit einem erheblichen Verlust der inländischen Ferkelerzeugung.

Der Landeskontrollverband Berlin-Brandenburg eV lädt zum Tiergesundheitstag am Mittwoch, 27. Mai 2026 vom 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr an der Heimvolkshochschule am Seddiner See ein. Vor dem Hintergrund des Strukturwandels in der Milchwirtschaft ist das Thema Zukunftssichere Milchviehhaltung mit Perspektiven durch Um- und Neubauten. Es stehen Tiergesundheit, Milchleistungs- und Milchgüteprüfung, Milchqualitätsberatung, Melkanlagenüberprüfung und Tierkennzeichnung im Fokus. Die Anmeldung ist hier bis zum 11. Mai möglich.

AgE - Der Umbau der hiesigen Nutztierhaltung wird einseitig aus der Perspektive des Tierwohls betrachtet, während Aspekte wie Klimaschutz, Ernährungssicherung oder Seuchenprävention in der Debatte weitgehend ausgeklammert werden. Dies kritisiert Dr. Albert Hortmann-Scholten, der bis Ende 2025 den Fachbereich Betriebswirtschaft bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen leitete. Ganz andere Schwerpunkte setzte Dänemark, wie der Experte bei der diesjährigen Agrarfinanztagung von Deutschem Bauernverband (DBV) und Landwirtschaftlicher Rentenbank in Frankfurt am Main berichtete. Der nördliche Nachbar führe für Nutztiere eine Klimasteuer ein, um Haltungsverfahren und Fütterung in eine möglichst klimafreundliche Richtung zu lenken. Emittiert ein Haltungsverfahren zu viel CO₂, hätte dies unmittelbar finanzielle Nachteile für den Tierhalter.

Mit dem Einsatz neuer genomischer Techniken (NGTs) steht auch die Nutztierzüchtung vor wichtigen Zukunftsfragen. Vertreterinnen und Vertreter aus Zucht, Wissenschaft und Praxis haben im Bundesverband Rind und Schwein intensiv über Chancen, Risiken und notwendige politische Rahmenbedingungen diskutiert. Im Fokus steht dabei ein klarer rechtlicher Rahmen, der sowohl Wahlfreiheit ermöglicht als auch den Schutz von Tierhaltern und Zuchtverbänden gewährleistet.

Wer mehr über die Positionen und Forderungen des BRS erfahren möchte, findet alle Details im vollständigen Positionspapier.