BRS News
Handel mit Rindern aus Restriktionsgebieten. Bundesagrarministerium erreicht Erleichterungen
Aufgrund des partiellen Auftretens der Blauzungenkrankheit in Deutschland ist der Handel von Rindern aus den großräumigen Restriktionsgebieten strengen Beschränkungen unterworfen worden. Diese beziehen sich vorwiegend auf das Verbringen von Kälbern in andere EU-Mitgliedstaaten, zum Beispiel nach Italien, die Niederlande oder Spanien. Vor allem bayerische Betriebe sind von diesen Maßnahmen betroffen. In Verhandlungen hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft nun Verbesserungen für die heimischen Betriebe erreicht.
Wertewandel im Konsum von Lebensmitteln - vor welchen Herausforderungen steht die Landwirtschaft?
Der 20. Bauerntag der VzF GmbH findet am 12. Juni 2019, 13:30 Uhr zum Thema Wertewandel im Konsum von Lebensmitteln - vor welchen Herausforderungen steht die Landwirtschaft?im Niedersachsenhof, Verden, statt.
Hochrangige Referenten versprechen eine interessante Vortragstagung und Diskussion:
- Dr. Andreas Möller: Wenn der Ernährungsstil zum Bekenntnis wird
- PD Dr. med. Thomas Ellrott: Wenn der Ernährungsstil zum Bekenntnis wird - die neue Funktionalität der Ernährung
- Ingo Bartels: Soziale Medien als strategisches Kommunikationselement im Unternehmen
Nationales Tierwohl-Monitoring(NaTiMon) will hier Abhilfe schaffen.
Das ist eine deutlich realistischere Variante als die bisher seitens des Bundes an die Kommission gemeldete, da die Betriebe damit im Rahmen der Fruchtfolge besser reagieren können, wird die Ministerin Otte-Kinast in einer aktuellen Pressemeldung des Landwirtschaftsministeriums in Niedersachsen zitiert.
MRI schlägt neue Nährwertkennzeichnung vor
Jeder Mensch möchte seine Lebensmittelauswahl frei und ohne Stigmatisierung treffen. Die Anforderungen an Nährwertkennzeichen sind daher hoch. Sie sollten sachlich, informativ und leicht verständlich sein. Das Max-Rubner-Institut hat jetzt einen neuen Vorschlag gemacht. Wer eine schnelle Einordnung wünscht, kann sich hierbei an fünf Sternen orientieren, die ein wenig an Schulnoten erinnern: ein Stern = mangelhaft, fünf Sterne = sehr gut. Die Sterne werden nach einer wissenschaftlichen Bewertung einer Vielzahl von Inhaltsstoffen vergeben. Daneben gibt es Angaben zu fünf ausgesuchten Inhaltsstoffen mit besonderer Bedeutung für die Gesundheit. Hier werden nur die Inhaltsstoffe farblich hervorgehoben, die unter den Grenzwerten der Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben liegen. Für das Lebensmittel, das mit dem beigefügten Kennzeichen deklariert würde, hieße das: gute Qualität, Fett-, Zuckergehalt und gesättigte Fette unterhalb der Grenzwerte, Salz und Energiegehalt in der Norm (, sonst hätte das Lebensmittel keine vier Sterne erhalten).
Das neue Kennzeichnungsmodell ist aus einer Bewertung bereits bestehender europäischer Nährwertkennzeichnungslabel entstanden und soll jetzt im Verbraucheralltag getestet werden.
- Was wollen aufgeklärte Verbraucher heute? Was sind aktuelle Ernährungstrends?
- Wie sehen bestehende und zukünftige Handels- und Vermarktungskonzepte aus?
- Welche Rolle spielt das Lebensmittel-Handwerk für eine zukunftsfähige Lebensmittelversorgung?
- Tierwohl und Fleischkonsum? Wie stellen wir uns eine ökologisch und ethisch tragfähige Landwirtschaft vor?
Düngerecht: Neue Vorschläge aus Berlin
"Lex-Wolf ist ein guter erster Schritt"
Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies begrüßt die vom Bund angekündigten Änderungen des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) zum Wolf:
Es ist sehr positiv, dass der Bund endlich gewillt ist, Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz vorzunehmen, um den Bundesländern mehr Rechtssicherheit bei der Entnahme von problematischen Wölfen zu geben. Das war längst überfällig - deswegen freue ich mich, dass die sogenannte Lex-Wolf einige zentrale Forderungen unserer Bundesratsinitiative umsetzt. Allerdings kann sie nur ein erster Schritt sein, sagte Lies in Hannover.
Die geplanten Änderungen des BNatSchG werden mit Eilbedürftigkeit im Bundestag beraten, dadurch kann das Gesetz vermutlich schon während der Sommerpause finalisiert und im Herbst beschlossen werden