BRS News
Boehringer Ingelheim erwirbt Unternehmensanteil an SoundTalks NV und startet Pilotprogramm
Der Unternehmensbereich Tiergesundheit von Boehringer Ingelheim hat einen Minderheitsanteil an dem belgischen Unternehmen SoundTalks NV erworben. Das digitale Überwachungsgerät von SoundTalks NV soll für eine gesündere Schweinehaltung sorgen und Landwirten ein effizienteres Arbeiten ermöglichen.
Im Rahmen eines Pilotprogramms plant Boehringer Ingelheim, das SoundTalksTM-System in ausgewählten Schweineställen zu installieren. Die Testphase beginnt in den USA und in anderen wichtigen Märkten für Schweine in diesem Frühjahr.
Sie wollen mehr über das System erfahren? Besuchen Sie uns auf der BRS-Fachtagung am 24. April in Bamberg. Das Unternehmen Boehringer unterstützt diese Tagung und ist in der Firmenausstellung dabei.
Um die Bewegungsfreiheit säugender Sauen zu verbessern, wird intensiv über alternative Haltungsvarianten diskutiert. Im Rahmen des dreijährigen Projektes InnoPig
verglichen die Universität Kiel sowie die Versuchszentren Futterkamp und Wehnen drei Abferkelsysteme. Dies waren die Bucht mit klassischem Ferkelschutzkorb, Einzelhaltung ohne Fixierung sowie ein Gruppenhaltungssystem. Bei einer Abschlussveranstaltung des Verbundprojekts stellten die beteiligten Wissenschaftler Anfang April die Erkenntnisse im Detail vor.
Fazit: Mehr Bewegungsfreiheit wird mit mehr Ferkelverlusten erkauft (25 % gg. 15 % in der konventionellen Bucht). Eine Refinanzierung über die abgesetzten Ferkel dauert also noch länger, als bisher kalkuliert, das die neuen Buchten unverhältnismäßig viel kosten. Ob es vielleicht auch anders geht, wird Dr. Birgit Hinrichs, Big Dutchman AG, anlässlich der BRS-Fachtagung zum Thema Der Stall der Zukunf: Vision oder Realität
darstellen. Weitere interessante Vorträge warten auf die 250 angemeldeten Teilnehmer.
Systempartner sehen QS-System als sinnvolle Unterstützung für betriebseigene Qualitätssicherung
Die Teilnahme am QS-System unterstützt die Qualitätssicherung in meinem Betriebgab es in den Bereichen
Be- und Verarbeitung Obst, Gemüse, Kartoffelnund
Schlachtung und Zerlegung.
"Ökonomie und ein Mehr an Tierwohl" - Teil 1
Ökonomie und ein Mehr an Tierwohl. Alle zurzeit von der Politik, der Gesellschaft bzw. Nichtregierungsorganisationen geforderten Verbesserungen für mehr Tierwohl verteuern die Produktion! Wenn aber in mehr Tierwohl in der Veredlung investiert wird, sollte im Vorfeld einer Umsetzung geprüft werden, was rentabel möglich ist. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund der erheblich veränderten Anforderungen der Initiative Tierwohl. Parallel muss bei einer Stallbauplanung erwogen werden, ob mit einer ausreichenden Flexibilität eventuelle zukünftige (gesetzliche) Anforderungen erfüllt werden können. Den Fachartikel zum Thema finden Sie hier.
unethisch, wenn man solche vorhandenen Technologien und Informationen nicht nutzt und die Leute verhungern lässt.
Die Wahrheit über Agrarsubventionen
Das ist losverantwortet, hat beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zu
Agrarsubventionenrecherchiert. Anlass soll eine Äußerung der Unternehmerin Sarah Wiener zu dem Thema gewesen sein. Medlitsch klärt in ihrem Blog über die Hintergründe der Agrarförderung auf und wundert sich, dass das sonst niemand tut.
In Deutschland bietet das Bundeslandwirtschaftsministerium zahlreiche Informationen auf seiner Internetseite an. Nach der Lektüre wird klar: Prämienzahlungen sind mit der Einhaltung unterschiedlichster Standards verknüpft. Eine Überwachung findet durch die Behörden statt. Als Verbraucher kann man sogar einsehen, welche Unternehmen Agrarförderung erhalten haben.
Je mehr Milch eine Kuh gibt, umso geringer sind die C02-Emissionen je erzeugte Produkteinheit. Das stimmt grundsätzlich, allerdings dürfen dabei andere Ziele, wie Tiergesundheit und Tierschutz, nicht aus dem Blickwinkel geraten. Hier passiert in Deutschland gerade viel. Was genau, wird die Privatdozentin Dr. habil. Kathrin Friedericke Stock, die den Geschäftsbereich Biometrie und Zuchtwertschätzung im Rechenzentrum VIT koordiniert, anlässlich der BRS-Fachtagung am 24. April 2019 in Bamberg vorstellen.
Derzeit passiert für eine nachhaltige Tierzucht mehr, als viele Politiker und Verbraucher mitbekommen. Die Fachtagung bietet daher eine gute Gelegenheit, sich aus erster Hand informieren zu lassen. Weitere spannende Vorträge warten auf die 250 angemeldeten Teilnehmer.