BRS News
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft startet ein neues genomisches Fleckvieh-Projekt
Mit seinem Fokus auf der Tiergesundheit wird das Projekt Antworten auf die aktuellen Herausforderungen geben und entscheidend zu einer nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und gesellschaftlich akzeptierten Rinderzucht beitragen, erklärte Landwirtschaftsministerin Kaniber in München.
Das Projekt FLEQS ist auf Ziel drei Jahre angelegt. Es kostet 5,1 Millionen Euro. Das Landwirtschaftsministerium fördert es aus Mitteln der Forschungsförderung mit 1,5 Millionen Euro. Durchgeführt wird es von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) zusammen mit den Fleckvieh-Zuchtverbänden und Besamungsstationen in Bayern.
Erklärvideos selber drehen
(BZfE) – Selber drehen, mehr verstehen!
Das steht für praxisnahen Unterricht, der Jugendliche motiviert. Denn statt im Internet nach passenden Tutorials zu suchen, drehen die Schüler und Schülerinnen ihre eigenen Erklärfilme. Wie das genau funktioniert, beschreibt der Leitfaden des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) Erklärvideos selber drehen
. Mit vielen Praxistipps zeigt er Lehrkräften an Berufs-, Förder- und weiterführenden Schulen, wie sie mit ihren Schülern selbst Erklärvideos im Unterricht drehen können. Die dafür verwendete Methode Autorenlernen
wurde von zwei Lehrkräften aus der Unterrichtspraxis heraus entwickelt und intensiv erprobt.
Weitere Informationen zur Methode und zum Leitfaden gibt es hier: http://www.bzfe.de/inhalt/erklaervideos-im-unterricht-29577.html.
Den Leitfaden gibt es auch als gedrucktes Heft: Selber drehen, mehr verstehen – Erklärvideos im Unterricht
, Bestandteile: 4 Videosequenzen, 12 Kopiervorlagen als veränderbare Dateien, 1 Lehrerhandreichung; Bestell-Nr. 1690, Preis: 4,50 Euro (ab 20 Stück 30 % Mengennachlass) zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 Euro gegen Rechnung; E-Mail: bestellung@ble-medienservice.de, Internet: www.ble-medienservice.de
Allein für die USA wurde ihr Wert auf mindestens 5.9 Milliarden US$ geschätzt. Der verbreitete Anbau gentechnisch veränderter Bt-Nutzpflanzen, die sich selber durch die Produktion insektizider Eiweisse gegen bestimmte Schädlinge wehren können, wirft daher die Fragen auf, ob dadurch wichtige Nützlinge und damit die biologische Schädlingskontrolle beeinträchtigt werden können. In einem Übersichtsartikel fassen Jörg Romeis und Michael Meissle von der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz, zusammen mit Steven E. Naranjo vom Agrar-Forschungszentrum des US Landwirtschaftsministeriums USDA-ARS und Anthony M. Shelton von der Cornell University, die umfangreichen Erkenntnisse der Forschung aus den letzten Jahrzehnten hierzu zusammen.
Hochschule Hannover erforscht Methoden zum Trockenstellen von Eutervierteln beim Milchrind
An dieser Stelle setzt das Vorhaben
SmartDryOffunter der Leitung von Prof. Dr. Volker Krömker (Hochschule Hannover, Fakultät II – Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik) ein. Das Ziel ist es, eine effektive und zugleich schonende, die Mikroorganismenvermehrung in der Milchdrüse begrenzende Methode zum Trockenstellen einzelner Euterviertel zu entwickeln.
Anfang April wird der Lebensmittelhandel damit beginnen, zunächst bei verpackten Fleischprodukten die Haltungsform der Tiere einheitlich in einem 4-stufigen System zu kennzeichnen. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) begrüßte in einer Mitteilung am vergangenen Freitag (8.3.) diese Initiative ausdrücklich. In Marktumfragen würden sich die deutschen Konsumenten gerne als Tierschützer geben, doch entscheidend sei, dass sie ein Mehr an Tierwohl auch an der Ladentheke mit einem höheren Preis honorierten, betonte der VEZG-Vorstandsvorsitzende Matthias Frieß. Er wies darauf hin, dass die Haltungsanforderungen der Stufen 2 bis 4 mit erheblichen finanziellen Mehraufwendungen für die Erzeugerstufe verbunden seien und diese müssten auch angemessen bezahlt werden. Um dies zu gewährleisten, fordert Frieß bezüglich der Vergütung einen Wechsel hin zu einem Faktormodell. Dabei sollten die Kosten der jeweiligen Tierwohlmaßnahmen im Auftrag der VEZG von renommierten Betriebswirtschaftlern aus dem Agrarbereich ermittelt werden. Multipliziert mit dem Faktor ergäbe sich dann die Vergütung für den Produzenten als Aufschlag auf die geltende Wochennotierung der VEZG. Diese Aufschläge würde die Vereinigung dann als weitere Preisempfehlung veröffentlichen und ihren Mitgliedern als Grundlage für Lieferverträge empfehlen, erläuterte Frieß. Er warnte zudem davor, dass die Initiative des Handels zur Haltungskennzeichnung an den bestehenden Zielkonflikten im Bau-, Umwelt- und Tierschutzrecht zu scheitern drohe. So behindere zum Beispiel die Novelle des Baugesetzbuchs aus dem Jahr 2013 derzeit massiv den Umbau der Ställe zu mehr Tierwohl. Die Mitglieder der Vereinigung benötigten jedoch Planungssicherheit und Verlässlichkeit, was nicht nur für die Marktpartner bis zum Endabnehmer, sondern auch für die Politik gelte.
Angesichts der erheblichen baulichen Investitionen für die Stufen 3 und 4 der Haltungskennzeichnung, muss sich laut Frieß das höhere Maß an Tierwohl für alle Beteiligten in der Produktionsstufe rechnen.
Das Kürzel RZ
kennen viele Milchviehhalter aus den Veröffentlichungen zur Zuchtwertschätzung. Es kennzeichnet den RelativZuchtwert
für verschiedene Merkmale, wie z.B. die Nutzungsdauer, die Milchleistung, die Zellzahl und viele weitere wichtige Merkmalskomplexe. RZ steht auch für Richtig Züchten
, denn in Sachen Datenqualität und Zuchtwertschätzverfahren ist Deutschland führend und kann sich daher auch selbstbewusst zeigen. Hinzu kommt, dass ab dem 2. April die Holsteinzüchter erstmals auch Zuchtwerte zur Tiergesundheit nutzen können. Die neuen genomischen Gesundheitszuchtwerte sind ein großer Fortschritt für die Holsteinzucht.
Frauen spielen eine immer wichtigere Rolle auf den Höfen. 21 % der Frauen auf nordrhein-westfälischen Bauernhöfen arbeiten inzwischen in Führungspositionen: In NRW sind 11 % der Frauen auf Höfen Betriebsleiterinnen, weitere 10 % führen einen Betriebszweig, wie zum Beispiel einen Hofladen, ein Hofcafé oder vieles mehr, informiert der Rheinische Landwirtschaftsverein (RLV) anlässlich des heutigen Weltfrauentages.
Das sind beeindruckende Zahlen. Noch beeindruckender aber sind die Zahlen der NGO
Health for Animals. Mit der Grafik will das Portal auf die Bedeutung von Frauen für die Tierhaltung aufmerksam machen. Sie bewirtschaften weltweit rd. 400.000 Betriebe im Nebenerwerb und tragen damit maßgeblich zum Haushaltseinkommen und zu einer gesunden Ernährung bei.