BRS News Schwein

Edeka Minden-Hannover kündigte an, dass der 5D-Standard in den kommenden Wochen konsequent auf sein Schweinefleischsortiment unter der Marke Bauerngut angewendet wird. Ziel ist es, die gesamte Wertschöpfungskette für Schweinefleisch noch enger in Deutschland zu verankern. Das stärkt die heimische Landwirtschaft und schafft zugleich Vertrauen und Orientierung für unsere Kundinnen und Kunden, sagt Bauerngut-Geschäftsführer Klaus Jeinsen. Der 5D-Standard geht über eine reine Herkunftskennzeichnung hinaus. Er stellt sicher, dass Schweine in Deutschland geboren, aufgezogen, gemästet, geschlachtet und verarbeitet werden. Damit verbringen die Tiere ihr gesamtes Leben – von der Geburt bis zur Schlachtung – in Deutschland.

Ein Additiv auf Kalkstickstoffbasis kann klimarelevante Emissionen aus der Lagerung von Gülle und Gärresten erheblich mindern, die Stickstoffeffizienz steigern und zugleich die Methanausbeute in Biogasanlagen erhöhen. Das zeigen die Ergebnisse des Forschungsprojekts EMeRGE, das vom Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) gemeinsam mit der Alzchem Trostberg GmbH durchgeführt wurde. Das untersuchte Produkt ist bereits für die landwirtschaftliche Praxis verfügbar.

Im Rahmen der Bekanntmachung über die Förderung von Innovationen zur mobilen Schlachtung, einschließlich der Weideschlachtung im Herkunftsbetrieb vom 29. November 2022 sind für fünf Projekte Anträge eingegangen. Diese Vorhaben werden im Verbund durchgeführt und beinhalteten insgesamt 15 Teilprojekte, bei denen auch Projektpartner ohne Zuwendung beteiligt sind. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3640) auf eine Kleine Anfrage (21/3420) der Fraktion Die Linke mit dem Titel Mobile Schlachtungen mit. Insgesamt seien 15 Projektanträge eingereicht, worden, die alle positiv entschieden wurden. Kein Antrag sei abgelehnt worden. Danach gefragt, welchen Veränderungsbedarf bezüglich der Förderung mobiler Schlachtung die Bundesregierung sehe, führte diese aus, dass die Fördermaßnahme zuletzt mit Beschluss des Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz (PLANAK) im Dezember 2025 auf mittelgroße Schlachtstätten ausgeweitet und deren Fördersatz von bis zu 20 Prozent auf bis zu 25 Prozent erhöht wurde. Eine weitergehende Änderung sei aktuell nicht geplant.

Der Wissenschaftsrat hat in seinem im Juli 2024 erschienenen Bericht mit Empfehlungen für die Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften die Einrichtung von Food Systems Research Hubs (FSRH) angeregt, um die systemische, trans- und interdisziplinäre Forschung im Bereich der Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungssysteme zu stärken. Da die Nutztierhaltung in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle spielt, haben das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) und das Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) ein Konzept für einen FSRH mit dem Titel Nutztierhaltung als integraler Bestandteil des One-Health-Konzepts und resilienter Agrar- und Ernährungssysteme erarbeitet. Ein erster Online-Workshop dazu fand bereits im Oktober 2025 statt. Das FBN lädt nun zu einem zweiten Workshop FSRH-Nutztierhaltung in Präsenz am 19.02.2026 ab 10 Uhr nach Berlin ein, in dem gemeinsam die zentralen Themen der verschiedenen Handlungs- und Querschnittsfelder strukturiert und vertieft werden sollen. Zudem soll Raum für den gemeinsamen Austausch und die Diskussion über die zukünftige Hub-Governance sein.

Der Landeskontrollverband Berlin-Brandenburg eV sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Bereichsleiter für die
Futter- und Bodenattestierung (m, w, d).

Zehn spannende und intensive Tage liegen hinter uns: Die 100. Internationale Grüne Woche in Berlin bot auch für den Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) zahlreiche Gelegenheiten für Austausch, Diskussion und persönliche Begegnungen.

Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) hat eine Stellungnahme zur geplanten Anpassung der Viehverkehrsverordnung (VVVO) veröffentlicht. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Dokument.

Die deutsche Schweinehaltung steck in der Krise: Immer mehr Betriebe geben auf – in den vergangenen 15 Jahren hat sich ihre Zahl mehr als halbiert. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) gibt in einem Beitrag einen Überblick über die Ursachen dieses tiefgreifenden Strukturwandels.

Im Rahmen der Grünen Woche übergab der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, Förderbescheide für neue Experimentierfelder zur Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz (KI) in der Landwirtschaft sowie für das Projekt Smart Farming des Deutschen Instituts für Normung (DIN). Mit einem Fördervolumen von insgesamt rund 10 Millionen Euro will das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gezielt die praxisnahe Entwicklung und Erprobung digitaler Technologien im Agrarsektor stärken.