BRS News
Bentheimer Hof gewinnt erneut Milchlandpreis
SuS-Umfrage: Lokale Betäubung ist machbar!
Natureveröffentlicht wurde.
Da die Erträge im Ökolandbau meist geringer ausfallen, benötigt am auch mehr Fläche, um die gleiche Menge Nahrung zu produzieren. Je nach Anbaumethode wird von einem Mehrbedarf in Höhe von bis zu 33 Prozent ausgegangen. Fläche, die wir nicht haben. Es sei denn wir brechen Weiden um und holzen Wälder ab. Der Klimaeffekt soll dann auch Standort abhängig sein.
Erbsen gelten als Alternative Eiweißpflanze für Soja. Werden sie aber in Schweden ökologisch angebaut, soll der Klimaeffekt um rund 50 Prozent höher sein, als bei konventionell angebauten Erbsen. Für ökologisch angebauten Winterweizen soll der Unterschied sogar bei 70 Prozent liegen.
Diese Studie untersuchte aber nur die Klimaeffekt. Konsumenten kaufen
bioaber meist nicht aus Klimagründen ein, sondern weil sie hoffen, dass andere Vorteile (Tierschutz, Artenvielfalt usw.) greifen.
Blauzungenkrankheit erreicht Deutschland
Obwohl wir den Umgang mit der Blauzungenkrankheit kennen, müssen wir uns an neue Bedingungen wieder gewöhnen.erläutert Dr. Bianca Lind, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Rind und Schwein e. V. (BRS).
- die freiwillige Teilnahme
- drei Stufen, die Einstiegsstufe über dem gesetzlichen Mindeststandard
- Kriterien von der Geburt über Aufzucht, Mast, Transport und Schlachtung, die nicht nur die Haltungssysteme, sondern auch das Management und das Tier selbst berücksichtigen
- Start mit dem Bereich Schwein, später Ausdehnung auf weitere Nutztiere
- Nämlichkeit der Produkte
- unabhängiges Kontrollsystem
- Verwaltung durch Bundesbehörde
- nationaler Rechtsrahmen durch Gesetz und Verordnung
- Finanzierung über den Markt, gegebenenfalls Flankierung durch staatliche Förderung der Maßnahmen beim Landwirt
- staatlich finanzierte Markteinführungskampagne
i.m.a.: vergesst bei der Diskussion um die Digitalisierung der Schulen die Bildungsinhalte nicht
Morgen wollen die Länder den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anrufen, damit im Streit um den Digitalpakt eine Einigung erzielt und die Finanzierung moderner Kommunikationstechnik für die Schulen in Deutschland geregelt werden kann. Für den gemeinnützigen i.m.a e.V., der sich seit fast sechzig Jahren in der schulischen Bildungsarbeit zu landwirtschaftlichen Themen engagiert, sind diese digitalen Debatten sekundär. Er fordert eine Besinnung auf die Inhalte.
Wer jetzt glaubt, dass allein durch eine Einigung über die Finanzierung der sicher dringend benötigten Kommunikationstechnik bessere Bildung ermöglicht werde, unterliegt einem Irrtum. So lange die Lehrpläne wichtige Inhalte wie z.B. Grundlagenkenntnisse zur Landwirtschaft, zur Herkunft unserer Nahrungsmittel, der gesunden Ernährung und umfassenden Naturbildung ausklammern, wird sich die Entfremdung von der Landwirtschaft nicht verbessern. Fehlendes Wissen lässt sich nicht durch Technik kompensieren.
SocialLab: Medienanalyse zeigt sachlichere Berichterstattung über Landwirtschaft als angenommen
Die Empfehlung der Wissenschaftler: Verbraucher haben eine ganz falsche Vorstellung von der Milchviehhaltung, da Ihnen das fachliche Hintergrundwissen fehlt. Hier sind die Milchviehhalter und Fachverbände mehr gefordert. Der direkte Kontakt zum Verbraucher sei durch nichts zu ersetzen.